Hohenlohe-Franken

Nach „Wolfsfoto“

Tier für Menschen nicht gefährlich

Archivartikel

Region Hohenlohe.Wir haben’s schon lange vermutet“, sagt die Haller Kreisjägermeisterin Julia Winterfeldt, „dass auch in Hohenlohe Wölfe unterwegs sind.“ Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, dass es einen Nachweis für das Tier gibt (wir berichteten). Die Jägerin vermutet, dass es sich um ein männliches Tier handelt. Diese ziehen, wenn sie geschlechtsreif sind, alleine los und suchen eine Partnerin, mit der sie ein neues Rudel gründen. Für Winterfeld ist es fraglich, ob ein Wolf dauerhaft im Kreis Hall bleibt. „Hier ist es dicht besiedelt, wir haben viele Straßen, nur wenig Flächen, die ungestört sind.“ Für Menschen, die im Wald spazieren gehen, radeln oder arbeiten, sei ein Wolf ungefährlich. Der Wolf sei auf leichte Beute aus, also Rehkitze, trächtige Geißen – oder auch weidende Schafe. Deshalb müssten sich Schäfer und Pferdehalter Gedanken machen, „die brauchen einen Zaun oder Herdenschutzhunde“. Allerdings liegt Frankenhardt – der Ort der potenziellen Sichtung – bislang außerhalb der Förderkulisse Wolfsprävention, die solche Investitionen unterstützt. Das Umweltministerium bittet die Bürger, Beobachtungen an die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (info@wildtiermonitoring.de zu melden. sel