Hohenlohe-Franken

Bürgermeisterwahl Kandidatin für Röttingen wirft das Handuch

„Schwerwiegende Gründe“ angegeben

Archivartikel

Röttingen.Völlig überraschend hat die designierte Bürgermeisterkandidatin der Unabhängigen Bürger Röttingen (UBR), Petra Süsens, ihre Kandidatur für das Bürgermeisteramt zurückgezogen.

Schwerwiegende persönliche Gründe führt die Irschenbergerin wegen des Verzichts an. Es wäre für sie ein „Traum“ gewesen, Bürgermeisterin des schönen Taubertalstädtchens zu werden und daher sei die Entscheidung sehr, sehr schwer gewesen.

Die UBR-Mandatsträger haben sich eingehend beraten und intensiv abgewogen, ob kurzfristig eine Ersatzkandidatin oder ein Ersatzkandidat gewonnen werden kann. Die bisherigen Stadträte sind jedoch zu der Einschätzung gekommen, dass eine erneute Kandidatensuche aufgrund der zeitlichen Rahmenbedingungen nicht erfolgversprechend sei.

Auch die intensive Suche nach geeigneten Stadtratskandidaten erwies sich als unerwartet schwierig. Trotz vieler Gespräche mit Röttinger Bürgerinnen und Bürgern erklärten sich jedoch nur sehr wenige dazu bereit, für die anstehende Wahlperiode als Stadtratsmitglied zu kandidieren. Aufgrund der Gesamtsituation und auch teilweise wegen persönlicher Gründe kamen die bisherigen UBR-Stadträte zum Entschluss, keinen Wahlvorschlag für die kommende Kommunalwahl am 15. März 2020 aufzustellen. Ob sich der eine oder andere der fünf Räte der CSU/Freie Bürger-Liste anschließt, bleibt offen. Mit dem Rückzug von Petra Süsens stehen für das Amt des Bürgermeisters noch der CSU/Freie Bürger-Kandidat Christian Klippel aus Unterpleichfeld und der ehemalige Riedenheimer Bürgermeister Hermann „Fernando“ Gabel (Freie Wähler/UWG) zur Verfügung. Der Riedenheimer Gabel will sich am Montag, 9. Dezember 2019, um 19 Uhr im Pfarrheim in Röttingen vorstellen.