Hohenlohe-Franken

Vorweihnachtszeit Rothenburger „Reiterlesmarkt“ beginnt am 29. November / Buntes Programm bis zum 23. Dezember

Sagengestalt reitet zur Eröffnung ein

Archivartikel

Eine ganze (Alt-)Stadt im Vorweihnachtsfieber erleben Besucher in Rothenburg ob der Tauber. Der Reiterlesmarkt öffnet ab dem 29. November bis zum 23. Dezember täglich seine Pforten.

Rothenburg. Montag bis Donnerstag ist der Reiterlesmarkt von 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, von Freitag bis Sonntag bis 20 Uhr. In insgesamt 69 Buden finden die Besucher Geschenkideen regionaler Anbieter – weltberühmt und gleichzeitig gemütlich-familiär, dies stellt beim Rothenburger Weihnachtsmarkt keinen Widerspruch dar. Auf zwei Bühnen wird an allen Tagen für die musikalische Umrahmung durch lokale Blaskapellen gesorgt.

Eröffnet wird der Rothenburger Weihnachtsmarkt am Freitag, 29. November, um 17 Uhr durch Oberbürgermeister Walter Hartl und das namensgebende Reiterle. Die mythische Figur flog einst – so die Sage – zur Winterzeit mit den Seelen der Verstorbenen durch die Lüfte. Heute reitet das Reiterle im roten Mantel zu Pferd auf den Marktplatz ein und sorgt mit dafür, dass der Weihnachtsbaum im Zentrum des Platzes erleuchtet. Zu den weiteren Höhepunkten zählt der Lichterzug der Schulkinder vom Rödertor gen Marktplatz, wo die Teilnehmer von Oberbürgermeister Hartl und vom Reiterle begrüßt werden (4. Dezember, 16.30 Uhr), und die Präsentation des großen Lebkuchenhauses der Rothenburger Bäcker auf dem Reiterlesmarkt (18. Dezember, 17.15 Uhr).

Zu den täglichen Programmpunkten zählt die Kirchenführung durch St. Jakob ab 14.30 Uhr (läuft bis 6. Januar), das Bläserkonzert auf der Bühne des Reiterlesmarktes um 17.30 Uhr (Sa./So. auch 14 Uhr) sowie der Rundgang des Pelzmärtels um 16.30 Uhr. Eine schöne Tradition stellt die tägliche Präsentation eines Adventsfensters am Rathaus dar, welche die Rothenburger Schulklassen anfertigen und am Reiterlesmarkt jeweils immer um 17 Uhr präsentieren.

Zahlreiche Führungen

Zudem gibt es eine ganze Reihe an Stadtführungen: Die öffentlichen um 11 Uhr und 14 Uhr, die Geisterführung mit dem Henker um 18 Uhr sowie den Nachtwächter ab 21.30 Uhr (alle ab Marktplatz). Weihnachtliche Sonderführungen erklären das Leben im „Kalten, dunklen Winter – früher eine Herausforderung für die Menschen“ an Samstagen ab Marktplatzbrunnen oder bringen einen mit den Singenden Nachtwächtern ab Marktplatzbrunnen durch die Stadt.

Eine ganz besondere Stimmung herrscht auch immer an den Freitagen, wenn Pfarrer Oliver Gußmann in der Jakobskirche zu den abendlichen Führungen mit Orgelimprovisation einlädt.

In den Kirchen Rothenburgs kann man über die ganze Adventszeit zudem Orgelmusik genießen, Chören lauschen oder Festgottesdienste besuchen. Hier die wichtigsten Termine bis im Überblick: Samstag, 30. November, 18 Uhr Adventskonzert der Musikschule in der Heilig-Geist-Kirche; Sonntag.,1. Dezember, 15.30 Uhr Adventssingen der Chöre in der Jakobskirche; Samstag, 14. Dezember, 15 Uhr Stille Stunde im Advent – Klangreise mit Andy Lang in der Heilig-Geist-Kirche; Sonntag, 15. Dezember, 14.30 Uhr Konzert der Rothenburger Sternsinger in der Heilig-Geist-Kirche.

Musikalisches gibt es zudem immer an den Sonntagen am Marktplatz zu hören, wenn weihnachtliche Choräle von der Rathaus-Altane erschallen (11.15 Uhr) und am 6. Dezember, 13. und 15. Dezember das Adventssingen auf dem Reiterlesmarkt stattfindet (16 Uhr / 15. Dezember: 15.30 Uhr). Der Posaunenchor spielt am 13. Dezember um 18 Uhr auf dem Reiterlesmarkt, am 8. Dezember singt der Projektchor „Harald Beibl“ um 15.30 Uhr. Die beiden Weihnachtskonzerte des Rothenburger Stadt- und Jugendblasorchesters finden am 27. und 28. Dezember in der Reichsstadthalle statt (Beginn jeweils 20 Uhr). rts