Hohenlohe-Franken

Tag des offenen Denkmals Historisches neu kennenlernen

Perspektiven für Zukunft

Archivartikel

Crailsheim.Zahlreiche Bauten im Stadtgebiet öffnen am Tag des offenen Denkmals wieder ihre Türen. Mehrere Führungen zeigen auf, wie sich einzelne Gebäude und Plätze in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt haben.

Am Sonntag, 8. September, bietet der „Tag des offenen Denkmals“ interessierten Menschen die Möglichkeit, historische Bauten neu oder unter ungewohnten Aspekten kennen zu lernen. Auch Crailsheim beteiligt sich wieder mit einer Reihe von Kulturdenkmalen. Fachkundige Führungen geben Einblicke in historische Zusammenhänge und lenken den Blick auf Details, die sonst häufig verborgen bleiben.

In diesem Jahr steht der Denkmalstag unter dem Motto „Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“. Ein Thema, das auch bei den Führungen in Crailsheim mit einfließt: So thematisieren unter dem Titel „Vorher – Nachher: Plätze in Crailsheim“ zwei Führungen um 13 und 16 Uhr den baulichen Umbruch in der Crailsheimer Innenstadt infolge der Kriegszerstörung 1945. Viele Gebäude und Plätze der Stadt haben ihr Aussehen dadurch grundlegend geändert. Treffpunkt für die Rundgänge ist jeweils am Schlossplatz.

Einen beachtlichen Kirchenbau der Moderne stellen die beiden Führungen durch die Bonifatius-Kirche vor. Um 14 und um 17 Uhr steht der 1966 eingeweihte, nicht unumstrittene Neubau der katholischen Stadtpfarrkirche im Blick.

Ebenfalls beteiligt sich in diesem Jahr die Bahnbetriebswerk Crailsheim AG. Das Gelände unterhalb des Wasserturms ist an diesem Tage zugänglich. Um 12, 14 und 16 Uhr gibt es Führungen über das Areal durch Alexander Busch-Nowak, bei denen die Geschichte des Ortes, sein aktueller Zustand und die Perspektiven der nächsten Jahre vorgestellt werden. Auf Gleis 52 am ehemaligen Bahnbetriebswerk gibt es darüber hinaus eine Lok-Ausstellung. Besucherinnen und Besucher haben dabei die Möglichkeit, auch auf die Führerstände zu klettern.