Hohenlohe-Franken

Gauvolksfest Festwirt zog durchwachsene Bilanz

Noch nicht dort, wo es alle haben wollen

Archivartikel

Röttingen.Der neue Festwirt des Gauvolksfestes, Christian Egerer, zog in der jüngsten Stadtratssitzung Bilanz über das Gauvolksfest 2019, ohne dabei Zahlen zu nennen.

Es gebe noch viel Luft nach oben, waren seine einleitenden Worte. Der Bierumsatz liege auf dem ihm mitgeteilten Niveau von 2018, von daher habe es erfreulicherweise keinen weiteren Rückgang gegeben.

Viel Geld kaputt gemacht habe er beim Essensstand. Hier ging er den Ankündigungen zufolge von erheblich höheren Umsätzen aus und richtete sich sowohl personell als auch warenmäßig entsprechend ein.

Dabei bedauerte er, dass das Gastgewerbe in unmittelbarer Nähe ihm das Leben schwer mache und ihm deshalb ein Dorn im Auge sei. Hier solle es künftig Beschränkungen geben, zumal sich das Gastgewerbe nicht an den Kosten wie zum Beispiel für das Feuerwerk beteilige. Die Besucherzahl sei für ihn vor allem am Sonntag nach dem Umzug „erschreckend“ niedrig gewesen. Gründe hierfür konnte niemand nennen. Durch entsprechende Aktionen soll hier künftig eine Verbesserung erreicht werden.

Im Gegensatz zu der durchwachsenen Bilanz des Festwirts waren die Stadträte und Besucher des 98. Gauvolksfestes voll des Lobes für den neuen Festzeltchef. Vor allem die sehr engagierten Bedienungen, das angebotene Essen, das Programm und das einladende Festzelt fanden sehr viel Zuspruch. Lediglich der Kaffee sollte künftig in Tassen und nicht in Bechern serviert werden.

Bevor sich der Pleichfelder Geschäftsführer bei allen Mitstreitern „Mensch und Material“ für die gute Unterstützung, meinte er, es benötige noch zwei oder drei Jahre Aufbauarbeit, „damit wir dort sind, wo wir hinwollen“. Er blickte zuversichtlich auf das nächste beziehungsweise Jubiläums-Gauvolksfest 2021, dem 100 Fest. brun