Hohenlohe-Franken

„Metropolink“ Häßler zaubert im Dr.-Henryk-Fenigstein-Weg

Kunstwerk an Fassade

Archivartikel

Schwäbisch-Hall.Die Stadt Schwäbisch Hall kooperiert in diesem Jahr zum vierten Mal mit dem Heidelberger Metropolink-Festival für urbane Kunst. Diesmal entsteht ein Fassadenkunstwerk im Solpark beim Tafelberg.

Festivalleiter Pascal Baumgärtner und die städtische Kulturbeauftragte Ute Christine Berger freuen sich, dass ein sehr erfolgreicher, aus Hall stammender Künstler die Gestaltung übernehmen wird: Christoph Häßler, in der Szene besser bekannt als „Stohead“, lebt freilich schon lange in Berlin, davor in Hamburg. Er ist 1973 in Schwäbisch Hall geboren, in Steinbach aufgewachsen und hat auch noch Familie in Schwäbisch Hall.

Er wird das Mural mit seiner Künstlerkollegin Mina realisieren. Die beiden kennen sich aus Berlin und freuen sich auf das Gemeinschaftswerk. „Farbe, willkommener Eindruck, im Winter sichtbar und positiv hervorstechend aus der Kulisse“, so beschreibt Pascal Baumgärtner die Zielrichtung des Entwurfs. Im Mittelpunkt von Stoheads Werken steht die Kalligraphie, das kunstvolle Gestalten von Schrift. Songzeilen oder hintersinnige Zitate werden zu „Schriftbildern“. Dazu kommt eine figürliche Komponente von Mina. Die Giebelfassade liegt am Dr.-Henryk-Fenigstein-Weg, vom Heinz-Leiermann-Weg läuft man entlang des Tafelbergs direkt darauf zu. Stadtplaner Christian Mathieu brachte das Areal der ehemaligen amerikanischen Kasernen in Spiel. Pascal Baumgärtner und der Künstler Stohead reagierten begeistert auf den Vorschlag: „Wir freuen uns sehr, dass es klappt mit dem Mural in meiner Heimatstadt!“, schreibt Christoph Häßler auch im Namen von Mina. stv