Hohenlohe-Franken

Stadtrat Aub Bekanntgaben und Information über Falschmeldung

Irritierende Hetze in sozialen Medien

Archivartikel

Aub.Bürgermeister Roman Menth informierte den Auber Stadtrat bei der jüngsten Sitzung, dass in letzter Zeit besonders im Stadtteil Baldersheim Bauschutt wild entsorgt wurde. So wurde ein ganzer Haufen nahe dem Schwimmbad abgelegt, ein anderer an der Grüngutsammelstelle. Dort wurde sogar der Zaun beschädigt. Menth ließ wissen, dass er den Vorfall zur Anzeige gebracht habe. Außerdem hat die Stadt eine Belohnung von 200 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zum illegalen Entsorger führen.

Tabea Neckermann, Marketingfachkraft der Stadt Aub, stellte dem Stadtrat zum Ende dessen jüngster Sitzung einen Film vor, mit dem die Stadt Aub das Renaissancehaus am Marktplatz beim Tag des offenen Denkmals präsentiert. Der Film beschreibt das Haus und zeigt bauliche Details, wirbt auch um Investoren. Ab 13. September soll der Film im Internet zu sehen sein.

Neue Schulleiterin

Als neue Schulleiterin der Auber Grundschule nannte Menth Anett Dymalla. Diese werde ab Schuljahresbeginn die Grundschule leiten. Stellvertreterin ist Nicole Assmann.

In den nächsten Tagen werden gelbe Mülltonnen verteilt, die ab dem 1. Januar die gelben Säcke für Verpackungsmüll ersetzen werden. Die Tonne wird monatlich geleert, gelbe Säcke werden dann nicht mehr mitgenommen. Die Veranstaltung des Kunstsommers nannte Menth einen Erfolg für die Stadt Aub, sowohl die Ausstellung, als auch die Konzertreihe.

Corinna Kreiselmeier beklagte, dass der Verkehr in der Hauptstraße nach Freigabe der Brücke oft zu schnell fließe. Sie schlug vor dort das Tempomessgerät aufzustellen.

Theo Theuerkaufer appellierte, die Stadt müsse endlich wieder Bauplätze anbieten können. Immer wieder zögen bauwillige junge Leute weg, weil sie in Aub keinen Baugrund erwerben können.

Hunde-Satzung fehlinterpretiert

Ratsmitglied Gertraud Rappert sprach eine „Kampagne“ in sozialen Medien an, nach der in Aub gemäß einer beschlossenen Satzung über das Freilaufen von Hunden diese im Stadtgebiet nur noch mit Maulkorb unterwegs sein dürften. Sogar der Bayerische Rundfunk habe berichtet, in Aub dürften Kampfhunde und große Hunde künftig nur noch angeleint und mit Maulkorb ausgeführt werden. In den sozialen Medien werde aufgerufen, die Stadt Aub zu meiden. Zwar hatte der Stadtrat die Satzung geändert. Dabei wurden aber keine neuen Einschränkungen beschlossen sondern die vorhandenen der neuen Rechtslage angepasst, letztendlich sogar gelockert. Die verbreiteten Meldungen seien schlicht falsch, so der Bürgermeister. Es sei bedauerlich, dass aufgrund falscher Informationen Aufrufe veröffentlicht würden, ohne Rücksprache zu halten. age