Hohenlohe-Franken

Nahe der A 6 „Abstrichstelle“ kommt nach Kupferzell-Belzhag

Hilfswerk richtet den „Drive-In“ ein

Archivartikel

Kupferzell.Durch die Erweiterung des Corona-Risikogebiets um die französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne in Frankreich) und auch den zunehmenden bestätigen Fällen im Hohenlohekreis rechne man mit einem weiteren Anstieg der Verdachtsfälle“, so Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben daher heute entschieden, die Kapazität der Zentralen Abstrichstelle hochzufahren. Wir werden dazu die Möglichkeit einer „Drive-in-Abstrichstelle“ in Belzhag in unserer dortigen Liegenschaft herstellen.“ Das Technische Hilfswerk (THW) werde die notwendigen Maßnahmen unverzüglich umsetzen. Der Verkehr wird nicht über Belzhag geleitet. Diese Stelle ist laut Landratsamt zeitnah einsatzbereit und geht dann in Betrieb, wenn die räumlichen Kapazitäten im Gesundheitsamt erschöpft sind.

Weiterhin gilt: Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

Die Zentrale Abstrichstelle dient als Anlaufstelle für Patienten, bei denen nach den Definitionen des Robert-Koch-Instituts (RKI) der begründete Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Personen, die befürchten, sich s infiziert zu haben, sollten zunächst telefonisch Rücksprache mit ihrem Hausarzt halten. Am Telefon erfragen Praxispersonal und Ärzte, welche Symptome vorliegen.

Hausärzte als „Lotsen“

Liegt nach Einschätzung der Ärzte ein begründeter Verdachtsfall vor, wird nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt ein Termin für die Beprobung vereinbart. Dem Patienten wird vom Hausarzt mitgeteilt, zu welcher Uhrzeit er sich bei der Zentralen Abstrichstelle einfinden soll und wie die weiteren Schritte vor Ort aussehen werden. lra