Hohenlohe-Franken

Bewerbung Vier andere Kommunen ausgewählt

Heimattage nicht in Crailsheim

Crailsheim.„Die Heimattage sind eine großartige Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, und für die Einwohnerinnen und Einwohner eine Chance, neu zusammenzufinden, Gemeinsames zu fördern und neue Themen in den Mittelpunkt zu stellen.“ So hat es Sylvia M. Felder, Vorsitzende des Landesausschusses für Heimatpflege, formuliert, als sie bekannt gab, dass Biberach, das Härtsfeld, Weinheim und Oberkirch das Rennen gemacht haben und die Heimattage Baden-Württemberg in den Jahren 2023 bis 2026 austragen werden. Das ist der Zeitraum, für den sich Crailsheim beworben hatte – vergeblich, wie sich herausgestellt hat.

Wichtige Impulse

Für die Stadt ist das eine Enttäuschung, gelingt es doch mit den Heimattagen erfahrungsgemäß nicht nur, den Heimatbegriff neu zu definieren, sondern auch das Zusammenleben vor Ort und den Tourismus zu stärken.

Jede Ausrichterstadt erhält einen Landeszuschuss von 200 000 Euro. In den vergangenen Jahren haben jeweils knapp 300 000 Menschen jährlich die entsprechenden Veranstaltungen besucht; Sinsheim, das im laufenden Corona-Krisenjahr Gastgeber der Heimattage ist, hat außerordentliches Pech.

Ob Crailsheim in absehbarer Zeit doch noch bedacht wird, steht in den Sternen. „Ob wir uns wieder für die Ausrichtung bewerben, werden wir, beziehungsweise wird der Gemeinderat in drei bis vier Jahren entscheiden, wenn die neue Ausschreibungsphase beginnt“, sagte Stadtsprecher Christian Herse. bt