Hohenlohe-Franken

Notfallmedizin Drei Oberärzte von Diak bildeten sich weiter

Haller Ärzte im Hubschrauber-Einsatz

Schwäbisch Hall.Seit Januar gehören drei Oberärzte der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Notfallmedizin des Haller Diak Klinikums fest zur Notarzt-Crew des in Dinkelsbühl-Sinbronn stationierten ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 65“.

Nach einer mehrere Monate umfassenden Einarbeitungsphase, verbunden mit Einweisungsflügen, technischen Briefings, einem arbeitsmedizinischen Check-up für fliegendes Personal sowie einen Lehrgang am TC HEMS-Simulator- und Training-Center der ADAC Luftrettung in Hangelar bei Bonn war es zum Jahreswechsel soweit.

Alte Anästhesie-Hasen

Die erfahrene Anästhesisten und Intensivmediziner aus dem Diak sind bereits seit Jahren als Notärzte im Rettungsdienst des Landkreises Schwäbisch Hall tätig und auch langjährige Leitende Notärzte des Landkreises Schwäbisch Hall. Mit der zukunftsweisenden Entscheidung, den Standort des Rettungshubschraubers „Christoph 65“ nicht in einem Ballungsraum sondern in Dinkelsbühl zu stationieren, wurde nicht nur einer der letzten „weißen Flecken“ im Luftrettungsnetz in Deutschland geschlossen. Gleichzeitig leistet man dadurch auch einen großen Beitrag für die medizinische Absicherung im ländlichen Raum. Das zeigt sich auch an den Einsatzzahlen. Seit 2015 flog „Christoph 65“ bereits zu mehr als 6600 Notfällen. Schwäbisch Hall liegt dabei in einem 50-Kilometer-Radius (Öhringen: 70 Kilometer) von der Hubschrauberstation, das bedeutet innerhalb der 15 Minuten Flugzeitzone. dk