Hohenlohe-Franken

Bartensteiner Kreis Traditionelle Adventsausstellung im Schrozberger Rathaus / Gastaussteller ist Frank Keller

Elf Künstler wurden unter einen Hut gebracht

Schrozberg.Der Bartensteiner Kreis eröffnete seine traditionelle Adventsausstellung im Schrozberger Schloss. Zehn Künstler des Vereins stellen aus. Gastaussteller ist Fotograf Frank Keller aus Ellwangen.

Aquarell, Argentypie, Holzschnitt, Malerei, Metall- und Toninstallationen und Fotografie, so vielfältig präsentiert sich die Ausstellung des Bartensteiner Kreises in diesem Jahr. „Es werden sehr vielseitige Kunstwerke ausgestellt. Es ist für jeden etwas dabei“, freute sich der stellvertretende Bürgermeister von Schrozberg, Friedrich Gackstatter.

Viele Künstler, viele Kunstwerke, eine Situation, die den Ausstellungsbesucher freudig stimmt, einen Einführungsredner aber in Bedrängnis bringen kann. Wilfried Richter, einer der ausstellenden Künstler, meisterte diese Aufgabe mit Humor und Präzision. „Durch die große Zahl der Aussteller muss ich komprimiert und gedrängt auf die einzelnen Aussteller eingehen“, bedauerte er, forderte die Ausstellungsbesucher aber auf, mit den Künstlern selbst ins Gespräch zu kommen.

In jeweils wenigen kurzen Sätzen stellte er die Malerinnen Gila Bahmann, Barbara Frohner-Weidner, Helga Gimpel, Sara Oget und Edith Stegmaier vor und umriss kurz ihre Werke und ihre künstlerische Herangehensweise. Auch die Skulpturen von Lisa Hopf, Beate Binder und seine eigenen erklärte er in knappen Worten.

Etwas mehr Zeit nahm er sich für das Thema Fotografie – zu Ehren des geladenen Gastausstellers Frank Keller aus Ellwangen. „Eckpunkte der Fotografie“ nannte er den Kontrast zwischen den Fotografien von Ulrich Frewel, dem er historisches Wissen, handwerkliches Können und den sicheren Blick für das künstlerische Motiv bescheinigte, während er den Werken von Keller die verschiedensten Errungenschaften der Fotografie zusprach. „Farben, Strukturen und Formen sollen das Gegenständliche vergessen lassen”, erklärte er den Ansatz der großflächigen Drohnenbilder. „Ich ermutige sie, sich mit dem Künstler Frank Keller auseinanderzusetzen“, so Richter. Tatsächlich stellte sich Keller gerne den Fragen der Ausstellungsbesucher. juv