Hohenlohe-Franken

Waldkletterpark Hohenlohe Eschentriebsterben und mehr

Einrichtung bleibt 2019 geschlossen

Langenburg.Nachdem der Waldkletterpark von Schloss Langenburg im vergangenen Jahr wegen notwendigen Renovierungsarbeiten und geplanten Umstrukturierungen den Betrieb in erheblichem Umfang einschränken musste, wird er für 2019 komplett geschlossen. Dies teilte jetzt die Fürstliche Hauptverwaltung Schloss Langenburg mit.

Aufwändiges Unterfangen

Was zuerst nach einer zwar großen, aber doch gut zu bewältigenden Sanierung ausgesehen habe, habe sich inzwischen zu einem derart aufwändigen Unterfangen entwickelt, dass der Waldkletterpark Hohenlohe nicht wie geplant 2019 wiedereröffnen könne, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das rasant voranschreitende Eschentriebsterben erfordert demnach die Umlegung einiger der spektakulären Parcours, was zu neuen Baumgutachten und Prüfungsverfahren führt.

Spannung auf Sicherheitsseilen

Doch nicht nur das: Nach zehn Jahren sind durch das Wachstum der Bäume, Spannungen auf den Sicherheitsseilen und deren Halterungshülsen entstanden.

Eigentlich hätte das alles einen fast kompletten Neubau aller acht Parcours des Waldkletterparks erfordert, doch unterm Strich sei die Summe der nötigen Aufwendungen zu hoch, um den Betrieb des Waldkletterpark Hohenlohes 2019 wieder aufzunehmen, heißt es weiter.

Neuerungen geplant

Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg: „Sicherheit geht vor, wir haben uns deshalb schweren Herzens entschlossen, den Waldkletterpark in diesem Jahr nicht zu öffnen und die Plattformen und Seile komplett abzubauen. Leider gilt dies auch für die Hochelemente im Team-Parcours.“

Das Thema Outdoor-Angebote werde aber nicht aufgegeben. Neue Ideen, ein Neubau und Ergänzungen: Auf Schloss Langenburg werde fieberhaft daran gearbeitet, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.