Hohenlohe-Franken

Bürgermeisterwahl Röttingen Christian Klippel tritt im März 2020 für die CSU/Freie Bürger an

„Die Einwohner fest mit einbinden“

Archivartikel

Röttingen.Nach Petra Süsens (UBR) und Hermann „Fernando“ Gabel (FW/UWG) bewirbt sich mit Christian Klippel (CSU) ein dritter Kandidat für die Nachfolge von Bürgermeister Martin Umscheid.

Der 50-jährige Diplomkaufmann aus Unterpleichfeld ist beim Telefonbuchverlag Müller angestellt und Geschäftsführer der SAZ-Verlags-GmbH in Schweinfurt. Durch berufliche und private Angelegenheiten hat er nach eigenen Angaben bereits viel Erfahrung mit öffentlichen Einrichtungen und Behörden gesammelt.

Der vierfache Vater ist seit über fünf Jahren Vorsitzender des Unterpleichfelder Familienbeirats, der dem örtlichen Gemeinderat als beratendes Gremium zur Seite steht. Der letzte Anstoß, sich für ein Bürgermeisteramt zu bewerben, war für das CSU-Mitglied ein Gespräch mit dem CSU-Kreisvorsitzenden Würzburg-Land, Thomas Ebert. Aus den vakanten Rathaussesseln stellte sich für ihn schnell der Röttinger als interessantester heraus. Durch zahlreiche sportliche und geschäftliche Aufenthalte im Taubertal sowie durch verschiedenste Medienveröffentlichungen sei ihm das Festspielstädtchen bereits bestens bekannt. Erste persönliche Gespräche bestätigten seinen sehr guten Eindruck von der Kommune und förderten seine Beweggründe, sich mit dem Amt des Bürgermeisters in der Europastadt zu befassen. Er trage sich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, das Bürgermeisterthema grundsätzlich näher zu beleuchten, sei er hierfür doch im richtigen Alter und seit je her politisch interessiert, sei doch sein Vater in leitender Position im öffentlichen Dienst tätig gewesen. Politprominenz sei daher im Elternhaus ein- und ausgegangen.

„Schokoladenseiten aktivieren“

Aktuell gilt es für ihn persönlich, in Röttingen und in den Stadtteilen Aufstetten und Strüth eine Bestandsaufnahme zu machen, um den Bürgern die Vorstellung seiner Pläne und Ideen sowie die Ausrichtung seiner Ziele als Röttinger Rathauschef vermitteln zu können.

Unumstritten sei bereits jetzt, so Klippels Ansicht, dass es gelte, „vernachlässigte Schokoladenseiten der Stadt wieder zu aktivieren und dabei die Einwohner fest mit einzubinden“.