Hohenlohe-Franken

Röttinger Stadtrat Besucherzahlen der Frankenfestspiele vorgelegt

Auf dem Niveau des Vorjahres

Archivartikel

Röttingen.Der letzte Vorhang bei den Röttinger Festspielen ist am 18. August gefallen. Jetzt hat die Stadt die Besucherzahlen der Spielsaison 2019 bei der jüngsten Stadtratssitzung bekanntgegeben.

Bürgermeister Martin Umscheid sieht die erst jetzt erfolgte Veröffentlichung mit darin begründet, dass die Ermittlung sehr aufwendig sei und die Mitarbeiter nach der Festspielzeit ihren Sommerurlaub antreten.

Dafür gab es erstmals in den 36 Jahren aufgeschlüsselte Zahlen, nach wirklich verkauften und Freikarten bzw. für die Eigenproduktionen, Sonderveranstaltungen und Junges Theater.

Zu den 30 Aufführungen der drei Eigenproduktionen „Hello Dolly“, „Glorious“ und „Der Vetter aus Dingsda“ kamen 10 219 Besucher. Darin enthalten sind 856 Tickets für Ehrengäste der Stadt, Stadträte oder Helfer, deren Karten über die Haushaltsposition Sonderveranstaltungen durchgebucht/finanziert wurden.

Bei den Sonderveranstaltungen wie Heeresmusikkorps Veitshöchheim oder Django Asül plus Junges Theater wurden insgesamt 4390 Tickets verkauft. 3029 Gäste mussten keinen Obolus bezahlen, doch wie Bürgermeister Martin Umscheid bei der Vorstellung der Zahlen betonte, hätten diese Personen den Eintritt quasi durch ihren Einsatz bereits bezahlt. Dazu zählen, Sponsorenkarten, Probenkarten, gespendete Karten für caritative Zwecke (Seniorenheime), Schauspieler, Helferkarten, für Verlosungsaktionen usw.

Die Gesamtbesucherzahl ging von 17 871 im Jubiläumsjahr 2018 geringfügig um 239 auf 17 638 in dieser Spielzeit zurück. Für den Rathauschef sind die jährlichen Zahlen allerdings nicht miteinander vergleichbar, variiert doch die Zahl der Veranstaltungen inklusive Junges Theater und Sonderveranstaltungen.

In den letzten sieben Jahren haben sich die Gesamtbesucherzahlen auf knapp über 17 000 eingependelt. Das Rechnungsergebnis 2019 – was also unterm Strich herauskam – wird gemäß Stadtratsbeschluss wegen der Genauigkeit wie in den Vorjahren erst bis spätestens Mai 2020 vorgelegt. 2018 lagen die Einnahmen aus Kartenverkäufen bei 429 977 Euro – das beste Ergebnis in den letzten elf Jahren.

Martin Umscheid bedauerte abschließend, dass nicht alle Festspielstandorte in der Region ihre Besucherzahlen in den Medien offenlegen, um einen transparenten Vergleich vornehmen zu können. brun