Höpfingen

„Höpfemer Schnapsbrenner“ Mitglieder nehmen größere Veränderungen an ihrer 1982 erbauten „FG-Halle“ in Angriff

Spiegelsaal in veranstaltungsfreier Zeit vergrößern

Höpfingen.Was lange währt, wird endlich gut: Nachdem das Projekt rund zehn Jahre lang auf der „Wunschliste“ gestanden hatte, werden die „Höpfemer Schnapsbrenner“ nun größere Veränderungen an ihrer 1982 erbauten „FG-Halle“ am Mantelsgraben in Angriff nehmen. Zum Einen wird der „Spiegelsaal“ vergrößert, zum Anderen eine zeitgemäße Toilettenanlage installiert.

Der für Garderoben und auch Vereinsfeierlichkeiten vorgesehene „Spiegelsaal“ reicht in seinem Platzangebot einfach nicht mehr aus, wie Vorsitzender Günter Schell betont: „Früher hatten wir vielleicht zehn Gardetänzerinnen, heute sind es bis zu 25. Und auch beim Ordensfest wird der Platz regelmäßig doch schon sehr knapp“, lässt er wissen und erklärt, dass die Größe des Raums seinerzeit nach der Tanzfläche der Obst- und Festhalle angelegt wurde. „Das war gut und sinnvoll, inzwischen gibt es aber auch größere Bühnen“, so Schell.

Neue Toilettenanlage

Problematisch sei auch der partiell wellig gewordene Bodenbelag, der den Tanzprobenbetrieb erschwere. So wird der Saal um zwei Meter verlängert, während die marode, noch aus dem Jahr 1982 stammende Toilettenanlage von Grund auf neu konstruiert wird: Sie wird größer und breiter. Damit einher geht auch die Erneuerung der Heizung unter neuesten energetischen Gesichtspunkten. „Wir wollen jetzt die ‚veranstaltungsfreie’ Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen“, betont Thomas Farrenkopf.

Die Konzepte wurden im Vorstand beschlossen. Während Thomas Farrenkopf die Bauleitung innehat, erstellte Rebecka Walter die Pläne und Bauzeichnungen; die eigentliche Grundplanung kam von Günter Schell. Bereits am vergangenen Mittwoch wurde die entsprechende Stelle ausgepflastert und abgesteckt.

Gern gesehene Gäste

„Der Erweiterungsbau wird sich durch ein Pultdach ins Erscheinungsbild unserer FG-Halle auch optisch integrieren“, zeigt Günter Schell auf. Finanziert wird die Maßnahme über das Crowdfunding-Projekt der Volksbank Franken eG und Eigenmittel der „Schnapsbrenner“. Letzteres bedingt auch Arbeitseinsätze etwa an Samstagen: „Hier ist jeder Hilfswillige ein gerngesehener Gast“, freuen sich Günter Schell und Thomas Farrenkopf. Mit ihnen freut sich die ganze „Schnapsbrennerfamilie“ auf die Vergrößerung und Modernisierung ihres Domizils. ad