Höpfingen

Höpfinger Gemeinderat tagte Verabschiedung des Nachtragshaushalts für 2019 auf der Tagesordnung

„Spannende Zukunft“ prognostiziert

Höpfingen.Kürzer als am Dienstag verlief der öffentliche Teil einer Höpfinger Gemeinderatssitzung bislang nur in den seltensten Fällen: Nach kaum 20 Minuten und einstimmigen Beschlüssen verkündete Bürgermeister Adalbert Hauck das Ende der Sitzung, deren Agenda als einzigen Tagesordnungspunkt die Verabschiedung des Nachtragshaushalts für 2019 beinhaltet hatte.

Nachdem Hauck für das rege Erscheinen an jener zusätzlich in den Jahreskalender eingeschobenen Sitzung gedankt hatte, begründete er das „Nachzahlenwerk“ mit dem Hinweis, „dass sich Einiges nicht so zugetragen hatte, wie man es für 2019 eigentlich geplant hatte“.

Es folgten die Stellungnahmen der Fraktionen. Während Thomas Greulich als Fraktionssprecher der SPD-Bürgerliste von einer „vorgezogenen Jahresrechnung 2020“ sprach und erläuterte, dass besondere Situationen wie der Wegfall der Konzession für die Wasserversorgung für veränderte Ausgangspositionen sorgten, prognostizierte er eine „spannende Zukunft“ in Form „spannender Zahlen für 2020“.

Andreas Fürst als Fraktionssprecher der CDU-Bürgerliste stellte klar, dass der Nachtragshaushalt sich eher nicht mehr verbessere und die höheren Gewerbesteuereinnahmen durch gleichsam angestiegene Personalausgaben amortisiert werden.

„Auf Höpfingen kommen weiterhin gespaltene Zeiten zu“, merkte Fürst an.

Ähnlich formulierte FWU-Fraktionssprecher Herbert Frisch seine Gedanken: Auch er berief sich eingangs auf die Gewerbesteuereinnahmen, aber auch das Negativergebnis von 43 000 Euro, das „nicht zu ändern ist“. Für die nächste Zeit sei das Bestreben um eine „Verbesserung auf breiter Front“ in Angriff zu nehmen, die sich nicht zuletzt in interkommunaler Zusammenarbeit äußern möge. So sei die Kooperation mit Hardheim im Bereich des Bauhofs und der Wasserversorgung ein guter, wenngleich ausbaufähiger Weg: „Hier sollten wir weiter machen und beiden Orten Synergieeffekte bescheren“, so Frisch.

Bürgermeister Hauck reagierte mit dem Hinweis auf nur verhältnismäßig geringe Spielräume, aber zuversichtliche Gemüter und eine Herausforderung, die es anzunehmen gelte. Einstimmig wurden schließlich der Nachtragshaushalt für 2019 und der Nachtragshaushalt des Eigenbetriebs Wasserversorgung verabschiedet. ad