Höpfingen

Jahreshauptversammlung Obst- und Gartenbauverein Höpfingen blickte zurück

Mildes Jahr hat Auswirkungen auf die Ernte

Archivartikel

Höpfingen.Ehrungen, Wahlen und informative Berichte bestimmten am Freitag den Verlauf der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Höpfingen, die im Restaurant „Schmitt“ stattfand.

Dort erinnerte Vorsitzender Andreas Fürst in seiner Rückschau an vier Vorstandssitzungen, die als Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft anzusehende Baumpflanzaktion, das von Vorstandsmitglied Martin Berberich auf dessen Obstwiese durchgeführte und durch den Verein unterstützte Streuobstprojekt der Grundschule, den gut besuchten Vortrag mit Sven Görlitz zu naturnaher Gartengestaltung, die Besichtigung der Schnapsbrennerei Heffner im Fuchsenloch und den Ausflug nach Prag.

Blühhecke ein Hingucker

Im Hinblick auf das im Vergleich zu 2018 recht mild ausgefallene Jahr 2019 vermeldete Fürst zwar eine reiche Kirschenernte, aber dafür „von Sorte zu Sorte und von Baum zu Baum unterschiedliche Behänge bei Zwetschen und Äpfeln“. Zufrieden sei man dafür mit der Schafbeweidung der Quetschenanlage, dem Verlauf des Streuobstkonzepts und auch der neuen Blühecke an der Kreuzung Raiffeisenstraße/Hardheimer Straße (die FN berichteten), die sich zum echten „Hingucker“ im Ortskern und zugleich einem bunten Plädoyer für den Erhalt der Artenvielfalt mauserte.

Zum Ende seiner Ausführungen dankte der Vorsitzende allen Mitstreitern, helfenden Händen sowie Karl Schneeweis, der die Plätze rund um das Kreuz und die Schautafel in der Quetschenanlage betreut. Vertiefend informierte Nico Hauk über die Geschehnisse, ehe Kassierin Elli Schell die finanziellen Verhältnisse beleuchtete; die Kassenprüfer Petra Eiermann und Dieter Leibel bescheinigten einwandfreie Buchführung und befürworteten die Entlastung des Vorstands.

Bei den Teilwahlen wurden 2. Vorsitzender Sebastian Bayer sowie die Beisitzer Helmut Hofmann und Klaus Schell bestätigt. Zu Kassenprüfern wurden erneut Petra Eiermann und Dieter Leidel bestimmt; die symbolische Versteigerung der Vereinsdienerstelle entschied Lydia Steiniger für sich.

Mit angesichts gut frequentierter Angebote erforderlichen Einnahmen begründete Vorsitzender Fürst dann die Anpassung der Mitgliedsbeiträge: Während Einzelpersonen nun fünf Euro (bisher drei Euro) pro Jahr zu zahlen haben, beträgt der Obolus für Ehepaare acht Euro (bisher fünf Euro).

Danach ehrte er mit Agnes, Elli und Erna Schell sowie Paul Hauk für jeweils 25 Jahre und Alois Schmitt für 60-jährige Treue langjährige Mitglieder mit Urkunden und Präsenten. Besonders hob er dabei das Wirken Elli Schells hervor, die seit 2002 als Kassierin fungiert und die Vereinsausflüge mitorganisiert. Auch Alois Schmitt war lange Jahre im Vorstand aktiv, zuletzt von 1980 bis 1992 als 2. Vorsitzender.

In der Rubrik „Verschiedenes“ verkündete Fürst diverse Termine, ehe Martin Berberich an das Streuobstprojekt erinnerte. Nachdem seit Kurzem ein Bauwagen als „Klassenzimmer im Grünen“ dient, stehen nun der weitere Ausbau der Blühecke, das Pflanzen zweier Bäume und der Bau eines Insektenhotels auf dem Plan.

Der Jahresausflug des Obst- und Gartenbauvereins Höpfingen führt vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2020 ins Elsass. Er sieht auch eine Gartenfahrt und den Besuch Straßburgs vor. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Andreas Fürst, Telefon 0175/4340019. ad