Höpfingen

Kindergarten St. Lioba Neues Klettergerät feierlich eingeweiht / Segnung durch Gemeindereferentin Claudia Beger

Langeweile ein Ende gesetzt

Archivartikel

Höpfingen.Strahlende Kinderaugen und viel Freude gab es trotz leichten Nieselregens am Montag im Höpfinger Kindergarten St. Lioba: Rund zwei Jahre, nachdem das bisherige Klettergerät der Einrichtung aufgrund verschiedener Mängel ausrangiert und abgebaut worden war, wurde das neue Spielgerät eingeweiht. Die Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland, Claudia Beger, segnete das neue Spielgerät.

Dankbar hob Kindergartenleiterin Lena Schneider hervor, dass man fast zwei Jahre lang auf ein neues Gerät gewartet habe und der besonders von den Kindern sehnsüchtig gehegte Wunsch nicht zuletzt dank zahlreicher dankenswerter Spenden in Erfüllung ging.

Angestauter „Bewegungsdrang“

„Bewegung ist für die Kleinen immer ein Höhepunkt, auf den sie sich freuen“, betonte sie und ließ wissen, dass speziell in der unmittelbar zurückliegenden Zeit, in der die Spielplätze vorübergehend geschlossen waren, neben Langeweile auch ein merklich angestauter „Bewegungsdrang“ entstanden sei.

Multifunktional

Der Langeweile setzt das neue, multifunktionale Spielgerät freilich ein Ende: Neben einer Rutsche umfasst es diverse zum Klettern gedachte Leitern und Netze auf verschiedenen Ebenen, eine Balanciertreppe für Übungen zum Verbessern des Gleichgewichtssinns sowie eine lange „Feuerwehr-Rutschstange“.

In Verbindung mit dem von der Arnold-Hollerbach-Stiftung aus Hardheim gespendeten Multifunktionsgerät, das im Dezember letzten Jahres seiner Bestimmung übergeben worden war, freue sich die Höpfinger Kindergartenfamilie nun über ein ansprechendes und einladendes Ensemble von hohem pädagogischem Wert.

Hergestellt wurde das Gerät nicht zuletzt im Sinne der Nachhaltigkeit übrigens in der Region: „Es stammt aus dem Programm der in Kreuzwertheim ansässigen Firma Spessart-Holz“, verdeutlichte Lena Schneider.

Damit das Freispiel möglichst unfallfrei abläuft, segnete Gemeindereferentin Claudia Beger das neue Gerät: „Wir bitten um den Segen, den uns Gott gibt“, erklärte sie den Jungen und Mädchen, die sie auf lebendige Weise aktiv in die Segnung mit einband.

Bedeutung des Segens

So informierte sie die Vorschulkinder über die Bedeutung des Segens und stellte ihnen – wenngleich durch die derzeitigen Regelungen aus gewissem Abstand – die silbern glänzende Weihrauchkugel vor, die Kindergartenkinder und Claudia Beger über ein langes Blasrohr gemeinsam zum „Rauchen“ brachten.

In dieser Hinsicht erinnerte Kindergartenleiterin Schneider gleichsam an den hohen Wert der Segnung gerade in einem katholischen Kindergarten.

„Es ist wichtig, den Kindern auch solche Rituale des christlichen Glaubens nahezubringen“, schilderte Schneider.