Höpfingen

Bei der Vereinsvertreter-Besprechung Das Thema „Märkte und deren Gestaltung“ beschäftigt nicht nur die Gemeinde und den BdS

Ideen zur Gestaltung des Josefsmarkts vorgestellt

Archivartikel

Hardheim.Das Thema „Märkte und deren Gestaltung“, das Gemeinde und BdS immer wieder beschäftigt, kam auch bei der VereinsvertreterBesprechung am Mittwoch in Hardheim zur Sprache.

Dazu wartete Hauptamtsleiter Lothar Beger zunächst mit Hinweisen auf die erfolgte „Reduzierung“ des Wendelinusmarkt-Programmes auf einen Tag sowie auf die Situation beim Josefsmarkt auf.

Erkenntnisse und Empfehlungen

Der BdS-Vorsitzende Elmar Günther teilte die Erkenntnisse und Empfehlungen der neu eingerichteten und aus Gemeindemitarbeitern, Gemeinderatsmitgliedern und BdS- Verantwortlichen bestehenden „AG Josefsmarkt“ mit.

Er vertrat die Ansicht, dass der Josefsmarkt in den vergangenen Jahren gut funktioniert habe. Dabei hätten allerdings die Gemeinde, zusammen mit den Vereinen, die Hauptlast zu tragen gehabt. Diesbezüglich wurden Veränderungen als notwendig erachtet, um die Gemeinde zu entlasten und die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

Zur Fortsetzung der Tradition des Josefsmarktes am Sonntag, 22. März 2020, wurden daher verschiedene Vorschläge unterbreitet. Darunter die Empfehlung des Verzichtes auf einen Krämermarkt und eine Aktionsbühne. Die Mitwirkung der Vereine und regional ansässiger Firmen wurde als empfehlenswert erachtet.

Die Vereine sollen im Rahmen ihres Mitwirkens „einen guten Schnitt“ machen, so der BdS-Vorsitzende, der Ideen zur Gestaltung des Josefsmarktes von Seiten der Vereine gerne entgegennimmt.

Jung und Alt mit einbeziehen

Jung und Alt sollen mit einbezogen werden bei der Gestaltung. Und: es soll ein geeignetes Motto aufgegriffen werden.

Für möglich gehalten wird beispielsweise die Einrichtung einer Spielstraße, die sich über den gesamten Marktbereich erstrecken könnte. Nicht ausbleiben sollen Veranstaltungen, beispielsweise für den Samstagabend vor dem Josefsmarkt, wo die Durchführung einer „Kulinarischen Weinprobe“ oder auch anderer Veranstaltungen denkbar wäre – nach dem Beispiel der Volkshochschule, die in vergangenen Jahren renommierte Künstler verpflichtet habe. Man denke nur an die Auftritte von Joana, Harald Immig oder auch an die von Solisten aus dem früheren Stadttheater Würzburg, dem jetzigen Mainfranken Theater.

Am Freitag, 20. März 2020, als einem weiteren, dem Josefsmarkt vorausgehenden Abend wird eine Ehrungsveranstaltung angesetzt, wofür in der Gemeinde Anregungen und Empfehlungen dankbar entgegengenommen werden, betonte Lothar Beger. Er erinnerte zudem daran, dass bei dem ebenfalls eintägig stattfindenden Wendelinusmarkt vor allem die Direktvermarktung von Produkten im Mittelpunkt stehe.

Mit allem Bemühen um die Erhaltung des Josefsmarktes und aller weiteren Märkte sowie des Sommerfestes dürfte das Ziel die Resonanz insbesondere bei der einheimischen Bevölkerung, aber auch bei auswärtigen Interessenten sein. Z