Höpfingen

Heimatverein Besonderer Programmpunkt beim „Quetschefescht“ / „Goldmedaille zum Reinbeißen“: 500 Lebkuchenherzen gebacken

Höpfingen im „Strickrekord-Fieber“

Archivartikel

„Wir schaffen das“, so lautet die Devise für den „Strickrekord“, der an diesem Sonntag beim „Quetschefescht“ in Höpfingen aufgestellt werden soll (die FN berichteten).

Höpfingen. Beim „Strickrekord“-Versuch im Rahmen des Höpfinger „Quetschefeschts“ kann am Sonntagnachmittag jeder kostenlos auf Rekordjagd gehen.

Die „Strickzeit“, die für den Rekordversuch zählt, wurde von 15.30 bis 16 Uhr festgelegt. Zuvor werden traditionsgemäß der Festzug und das Ballonfliegen, Traditionsbestandteile des Festes, über die Bühne gebracht.

Los geht es um 15.30 Uhr

Jeder Teilnehmer am „Strickrekord“-Versuch sollte sich eine eigene Sitzgelegenheit und einen Schirm (gegen Sonne und Regen) und angemessene Kleidung mitbringen. „Gegen Schauer sind wir nicht gefeit, obwohl der Wetterbericht durchaus einen guten Tag voraussagt“, heißt es in einer Mitteilung des Heimatvereins Höpfingen. „Bänke werden auch gestellt.“

Es muss 30 Minuten am Stück gestrickt werden. Dabei sind auch eine Strickliesel, Stricken mit Nadelspiel und Nadel-Seilsystemen oder Stricken mit den Händen erlaubt – kein Häkeln oder andere Handarbeiten. Es darf nicht lange „abgesetzt“ werden, kein langes Maschenzählen oder Brotzeit machen, darüber hinaus darf es kein Aufstehen oder „dem Nachbarn helfen“ geben.

Die Geschwindigkeit spielt keine Rolle. Und: „Kouschen“ ist natürlich erlaubt. Hauptsache, die Hände laufen – und nicht nur das Mundwerk. Gemeinsames Stricken am Stück ist der „rote Faden“ beim Rekordversuch an diesem Sonntag in Höpfingen. Zusammen können alle den Deutschen Rekord in den Odenwald holen.

Schiedsrichter wachen über den Rekordversuch. Zudem wird alles gefilmt und an das Deutsche Rekordinstitut gesendet. Deshalb ist die Zustimmung zu Film- und Fotoaufnahmen bei Betreten der Aktionsfläche Bedingung für die Teilnahme.

Zum Erfolg braucht es nichts weiter als Nadeln und Wolle, einen Stuhl und die gute Laune auf dem Platz vor der Festhalle. Um 15.30 Uhr ist Startschuss. Dann werden alle Teilnehmer gezählt, die 30 Minuten konzentriert an einem Strickstück gearbeitet haben.

Nach dem Kommando „An die Nadeln, fertig, los“ hoffen die Mitglieder des Heimatvereins, dass der Rekord – er liegt bei 189 Teilnehmern – nach Höpfingen geholt werden kann.

Übrigens: 500 Lebkuchenherzen wurden von den „Spinnstuben“-Frauen des Heimatvereins gebacken, verpackt und mit selbst gesponnener Wolle versehen.

Die Herzen tragen die Startnummer und sind zudem Erinnerung an den „Rekordtag“ in Höpfingen.

Und: Spontan vorbeikommen kann man allemal, um Rekordhalter zu werden und ein Herz zu ergattern. wg