Höpfingen

Verein zur Unterstützung der Missionsarbeit „Hungermarsch“ entfällt zwar, Projekte werden trotzdem vorgestellt und durchgeführt

Eine Perspektive für die Zukunft schaffen

Höpfingen.In die nächste Runde geht – wenngleich in etwas anderem Umfang und Aufbau als in den Vorjahren – der „Hungermarsch“ des Vereins zur Unterstützung der Missionsarbeit. Dieses Mal wird nicht „gewandert für die Andern“, doch die Hilfsprojekte gehen trotzdem weiter.

Die Veranstaltung wird am Sonntag, 20. September, in Höpfingen stattfinden; Beginn ist um 9.30 Uhr mit dem in der Pfarrkirche St. Ägidius gefeierten, musikalisch ausgestalteten Gottesdienstes.

Ausbildungen ermöglichen

Im Anschluss werden die einzelnen Projekte vorgestellt, die heuer Tansania, Uganda, Bangladesh und Nicaragua unterstützen. In Tansania werden die Novizinnen des Klosters Kwamndolwa unterstützt, um ihnen die nötigen Ausbildungen an Hochschulen für den späteren Lebensweg als Krankenschwester, Erzieherin oder Lehrerin zu ermöglichen; behufs Uganda kommt die Hilfe dem in der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland bekannten Pfarrer Thomas Barungi und dessen Schulprojekt „BAKEF“ mit 180 Kindern zugute. „Zwar wird die Schule gut angenommen, doch leider reichen die Gebäude und die finanziellen Mittel nicht aus“, klärt Vereinsvorsitzender Anton Fach auf.

Schulungen in Landwirtschaft

In Bangladesh werden Schulungen in Landwirtschaft sowie Frauen- und Bürgerrechten unterstützt, um eine Perspektive für die Zukunft zu schaffen. Bildung ist auch im lateinamerikanischen Land Nicaragua eines der Problemthemen.

Im Norden des Landes steht die Stiftung „Chinandega 2001“ für die Verbesserung von Schul- und Handwerksausbildung, medizinischer Versorgung und dem Wert gesunder Ernährung.

Überblick über die Länder

Während Anton Fach sich auf Uganda und Tansania konzentriert, wird Heidi Rusnak näher auf Nicaragua eingehen und Marie-Luise Außem die Hilfen für Bangladesh vorstellen.

Fair gehandelte Waren aus dem Programm des Buchener Eine-Welt-Ladens bietet Hedwig Greulich an. „Der Hungermarsch als Solcher fällt zwar in diesem Jahr aus, doch werden sämtlicher Hilfsprojekte im bekannten Sinne trotzdem präsentiert und auch durchgeführt“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Anton Fach. Je nach Wetterlage wird die Vorstellung am Sonntag entweder in der Kirche oder auf dem Vorplatz erfolgen.