Höpfingen

„Höpfemer Quetschefescht“ Buntes Programm für Jung und Alt mit viel Musik / Luftballons auf die Reise geschickt / Volksliedersingen

Ein Fest für die ganze Familie veranstaltet

Archivartikel

Höpfingen.Das „Quetschefescht“ war auch in seiner 67. Ausgabe nicht nur das Fest der Vereine.

Es war auch einmal mehr das Fest der ganzen Familie, was am Sonntag das bunte Programm mit Umzug, Luftballon-Wettbewerb sowie der gegenüber der Obst- und Festhalle aufgebauten Spielstraße unter Beweis stellte.

Auf Frühschoppen und Mittagstisch folgte der von der Musikkapelle Höpfingen umrahmte traditionelle Festzug am frühen Nachmittag, bei dem die Kinder sich am Schulhaus versammelten und sodann ihre quetscheblauen Luftballons stolz durch die Straßen trugen.

Beste Stimmung

An der Obst- und Festhalle brillierte einmal mehr Erwin Nentwich, der mit seiner gewohnt herzlichen Begrüßung für beste Stimmung ab der ersten Sekunde garantierte.

Auch Festkönigin Denise Streckert und ihre Begleiterinnen Sina Reinhard und Lea Willer begrüßten die ansehnliche Schar der Besucher und zeigten sich stolz darüber, Höpfingen als Quetschefechtdamen vertreten zu dürfen: „Das Quetschefescht gehört genauso zu Höpfingen wie der Lochbach, unser aktives Vereinsleben und die Fülle von Festen“, resümierten sie, ehe die Sekunden gezählt wurden und die vielen hundert Luftballons zu den Klängen des von der Musikkapelle dargebotenen Volkslieds „Muss i denn zum Städtele hinaus...“ bei optimaler Windstärke in luftige Höhen empor stiegen.

Mancher Ballon verhakte sich im Gestrüpp und konnte befreit werden, während mancher gleich pfeilschnell nach oben stieg.

„Da wird der graue Herbsthimmel aber ganz schnell so richtig blau“, freute sich Erwin Nentwich und erhoffte möglichst weite Flugrouten, die bei der Siegerehrung mit Vorstellung der neuen Festkönigin im kommenden Frühling verkündet werden.

Kaum waren die Ballons zu kleinen blauen Punkten am Horizont geworden, verlagerte sich die Aufmerksamkeit der Mädchen und Jungen auf die gegenüber der Obst- und Festhalle eröffnete Spielstraße.

Geschicklichkeit gefragt

Mit einem von Sportlehrer Reiner Paul installierten Seilspielgerät und beim Zielwerfen waren die Kleinen bestens beschäftigt und konnten mit Freunden spielen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

In der Obst- und Festhalle untermalte die Jugendkapelle Höpfingen unter Dirigentin Kerstin Schuh mit flotten Weisen den Kaffeenachmittag, ehe der Strickrekord begann und nach „Höpfi“ geholt wurde (siehe weiteren Bericht).

Mit dem Volksliedersingen des Singkreises klang das „Quetsche- fescht“ gemütlich aus. Auch wenn sich bei manchem Besucher vielleicht eine Prise Wehmut breit machte, galt es doch, eine Maxime nicht zu vergessen: Nach dem „Quetschefescht“ ist vor dem „Quetschefescht“. ad