Höpfingen

Gemeinderat Höpfingen Besichtigung der Baustelle „Schule“ / Gewerke wurden vergeben / Lob an Hauptamtsleiterin Lisa Bender

„Ein altes Gebäude birgt ein höheres Risiko in sich“

Höpfingen.Nach dem Vor-Ort-Termin setzte sich der Höpfinger Gemeinderat am Montag auch im Sitzungssaal mit den Umbauarbeiten an der Schule zur Errichtung von Kleinkindgruppen auseinander: Hauptamtsleiterin Lisa Bender informierte über eingegangene Angebote zu Metallbau- und Verglasungsarbeiten. Als günstigster Bieter erhielt die Firma AluTechnik GmbH (Aschaffenburg) über 75.851 Euro den einstimmigen Zuschlag.

Etwas komplizierter sah die Situation bei den Stahlbauarbeiten aus: Wohl lagen zwei Angebote vor, überschritten die durchgeführte Kostenschätzung von 15 065 Euro jedoch so drastisch, dass Lisa Bender auf zwei Optionen verwies: Zum Einen könne man den günstigeren Bieter (26 100 Euro) beauftragen, zum Anderen die Ausschreibung aufheben.

Teilweise sei auch der Bauhof in der Lage, bestimmte Arbeiten zu verrichten. So könne er etwa die kleine Fluchttreppe installieren und Steinarbeiten ausführen. Hier gebe es die Möglichkeit, mit dem Auftrag und reduziertem Leistungsverzeichnis in die freihändige Ausschreibung zu gehen.

Gemeinderat Thomas Greulich merkte an, dass die Auslastung der Bauhof-Schlosser im Winter geringer sei und man die Entscheidung daher „etwas vertagen“ könne, was Bürgermeister Hauck unterstützte: Im Einklang mit dem Zeitplan könne man im November mit den Arbeiten beginnen. So sprach sich der Gemeinderat einstimmig für die freihändige Ausschreibung und die Inanspruchnahme des Bauhofs aus.

„Es ist frustrierend, wenn man mehr als zehn Unternehmen anschreibt und nur zwei davon Angebote einreichen“, merkte der Bürgermeister an.

Er verkündete auch einige Eilentscheidungen für die Umbauarbeiten der Schule zur Einrichtung von Kleinkindgruppen: Die Schreinerarbeiten im Wert von 38 194 Euro wurden an die Schreinerei Hinninger (Obrigheim) vergeben. Die Bodenbelagsarbeiten (16 117 Euro) verrichtet die Firma Fürst (Mosbach). Die Maler- und Lackierarbeiten (9345 Euro) sowie die Putzarbeiten im Obergeschoss (2899 Euro) sowie im Erd- und Untergeschoss (18 800 Euro Maler- und Lackierarbeiten; 13 6175 Euro Putzarbeiten) wurden der Firma Blatz (Hettingen) übertragen.

Für die Fensterbänke wurde die Firma Steinwerk Fehr (Mosbach) über 1317 Euro beauftragt. Der Sonnenschutz an der Außenanlage über 10 320 Euro der Firma RO-Flex (Karlstadt/Main). Die Fliesenarbeiten über 22 387 Euro wurden der Firma Schölch (Waldbrunn) übertragen. Die Baureinigung übernimmt die Firma Allekotte aus Heidelberg (8871 Euro).

„Diese Entscheidungen waren nötig, um vorwärts zu kommen“, begründete Hauck und hoffte auf eine „zügige Herangehensweise sowie einen auf sich warten lassenden Winter“. Ein altes Gebäude berge ein höheres Risiko in sich: Mancher Reparaturbedarf zeichne sich erst später ab. Thomas Greulich zollte im Namen des Gremiums Respekt: „Das Geld ist bestens angelegt – macht so weiter“, wandte er an sich an alle Beteiligten und Hauptamtsleiterin Lisa Bender. ad