Höpfingen

FG „Höpfemer Schnapsbrenner“ Fastnachtseröffnung mit Stimmung und blinkenden Autolichtern / Präsident Farrenkopf führte Konvoi auf einem Anhänger an

Den „Elften im Elften“ auf ganz eigene Art zelebriert

Archivartikel

Höpfingen.„Allein und doch gemeinsam“ war am Mittwoch das Motto der etwas anderen Faschenachtseröffnung der FG „Höpfemer Schnapsbrenner“, die den „Elften Elften“ auf ganz eigene Art zelebrierte: Die Aktiven brachten den Geist der fünften Jahreszeit unter Berücksichtigung aller Corona-Auflagen, aber doch ungemein stimmungsvoll ab Punkt 18.11 Uhr „frei Haus nach Höpfi“.

„Der Gedanke hierzu reifte bereits seit einigen Wochen in den Köpfen heran. Ziel war es, alle Höpfinger wissen zu lassen, dass ‚Faschenacht in Höpfi’ ist“, erklärte Sven Dargatz. „Die Überlegungen gingen hin und her, wobei man sich durch die neuesten Auflagen vom 2. November wieder komplett in eine andere Richtung orientieren musste“, betonte er.

Schließlich keimte der Gedanke auf, allen Aktiven die Möglichkeit zu geben, auf die eine oder andere Weise an einer Eröffnung teilzuhaben.

„Wichtig war hierbei aber, dass jede Option absolut Corona-konform ist, denn auch für die „Schnapsbrenner“ ist eines klar: „Wir haben nur dann Erfolg, wenn wir alle gemeinsam an der Eindämmung der Pandemie mitwirken und jeder vernünftig ist und bleibt“, so Sven Dargatz.

So entstand die am Mittwoch schließlich umgesetzte Idee: Um genau 18.11 Uhr brach ein extra gebauter Anhänger zu seinem Weg durch Höpfingens Straßen auf.

Beladen mit allerhand Musik, Licht, „Höpfi Höpfi Höpfi“, „Schnapsbrenner Helau“ und Präsident Jürgen Farrenkopf verbreitete die FGH 70 auch heuer Frohsinn und Faschenacht im ganzen Ort.

Gleichzeitig war das auch der erste Höpfemer Umzug dieser ganz speziellen Kampagne: Wer Lust und Zeit hatte, schloss sich dem Tross einfach an – selbstverständlich im eigenen Auto unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben.

Mit Stimmung und blinkenden Lichtern schlängelte sich der faschenachtliche Konvoi durch das abendliche Höpfingen.

Für alle „Schnapsbrenner“, die sich das bunte Treiben lieber zuhause am Fenster anschauen wollten, gab es natürlich auch etwas: Feuerschalen, Lichter, Kerzen und „Helau“ an allen Ecken erleuchteten den Weg des Präsidenten und seiner Schar, was für eine unvergessliche Atmosphäre in Grün und Quetscheblau sorgte.

Natürlich ließen sich die Höpfinger es nicht nehmen, dem Spektakel beizuwohnen – mancher „Schnapsbrenner“ wurde dabei gesichtet, wie er aus dem Fenster oder vom Balkon winkte und den Konvoi mit einem dreifach-kräftigen „Schnapsbrenner Helau“ begrüßte.

Wie immer schloss sich auch heuer der gemütliche Teil an. Auch dieser verstand sich freilich als Corona-gerecht aufgebautes Konstrukt: Der gemeinsame Quetscheschnaps und ein dreifach-kräftiges „Schnapsbrenner Helau“ waren Bestandteile einer Videokonferenz.

So feierten die Höpfemer Schnapsbrenner „allein und doch gemeinsam“ ihren ganz besonderen Auftakt zu einer ganz besonderen Faschenachtskampagne 2020/21.

Dabei liegen noch weitere Ideen in der Pipeline, wie Sven Dargatz wissen ließ: „Man wird sehen, welche Überraschungen die Schnapsbrenner noch auf Lager haben, um mit Freude, Humor sowie dieser und jener netten Idee noch etwas Spaß, Frohsinn und Normalität in diesen Zeiten zu verbreiten“, verriet er.

Da kann man tatsächlich gespannt sein – zumal die „Schnapsbrenner“ und ganz Höpfingen in schöner Regelmäßigkeit durch sympathische, kreative und originelle Ideen Akzente setzen.