Höpfingen

Bei der Gemeinderatssitzung Mitglieder schnitten unter Punkt „Verschiedenes“ mehrere Themen an

„Bürgerschaftliches Engagement hoch drei“

Archivartikel

Höpfingen.Zu diversen Wortmeldungen der Mitglieder kam es bei der Gemeinderatssitzung am Montag in Höpfingen in der Rubrik „Verschiedenes“.

Nachdem Bürgermeister Hauck an die Verlegung von Glasfaserkabeln auch in Höpfingen erinnert und von einer „einmaligen Chance“ im denkbaren Zeitfenster von vier bis fünf Jahren gesprochen hatte, erkundigte sich Gemeinderätin Birgit Müller nach der Bedeutung von Aufklebern an Straßenlaternen. Hier erklärte Martin Sauer, dass es sich um die Standsicherheitsprüfung („Straßenlaternen-TÜV“) handele.

Thomas Greulich berief sich auf Gerüchte, wonach der Betreiber des Seniorenzentrums an der B27 auch die Errichtung einer Tankstelle plane. Wie der Bürgermeister erwiderte, habe es eine derartige Anfrage gegeben, nie jedoch Konkretes: „Man hat seit Monaten in dieser Sache nichts mehr gehört“, erklärte er.

Auf Nachfrage Daniela Kaiser-Hauks sicherte Hauck zu, dass die Arbeiten am „Pfarrweg“ auf der Agenda stehen.

Mehrere Themen schnitt Josef König an: Nachdem er ein Lob für die neue Beleuchtung des Obstkellers erteilt hatte, stellte er den Musiker- und Künstlerstammtisch vor. Bereits mehrfach verteilte der längst nicht nur aus Ortsansässigen bestehende Zirkel Spenden, traf sich coronabedingt jedoch seit März nicht mehr. Nun sei Jürgen Kuhn, selbst langjähriger Gemeinderat bis 2019, als Mitinitiator des Stammtischs die Idee gekommen, in kommunalem Besitz befindliche Ruhebänke zu katalogisieren und nach Bedarf zu sanieren, um die Arbeit mit einer kleinen Veranstaltung zu verbinden. Das Vorhaben fand einhelliges Lob; so sprach Bürgermeister Hauck von „bürgerschaftlichem Engagement hoch drei“. Auf das geplante „Mehrgenerationshaus-Projekt“ in der Hauptstraße kam Birgit Müller zu sprechen. „Seitens der Gemeinde geht das Verfahren seinen normalen Gang“, ließ Hauck wissen und betonte, dass private Eigentumsverhältnisse oder etwaige Mieterdebatten nicht im Zuständigkeitsbereich des Rathauses liegen. ad