Hardheim

Kleintierzuchtverein Höpfingen Drei Züchter waren erfolgreich / „Entspannender Ausgleich zum Job“

Zahlreiche Preise im Gepäck

Archivartikel

Höpfingen/Schweinberg.Drei Züchter aus den Reihen des Kleintierzuchtvereins C772 Höpfingen waren im Dezember mit ihren Tieren bei mehreren Ausstellungen im ganzen Bundesgebiet erfolgreich und konnten sich über zahlreiche Preise freuen.

Im Rahmen der unter Schirmherrschaft von Sachsens Minister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, stehenden 123. „Lipsia-Bundesschau“ auf dem Gelände der Neuen Messe Leipzig wurde die 91. Deutsche Zwerghuhnschau ausgerichtet. Dort erreichte Ronny Franzwa mit seinen Zwerghühnern Bantam gold-porzellan-farbig (478 Punkte) und orangehalsig (480 Punkte) in beiden Farbenschlägen den Titel des Deutschen Meisters. Dieser wird auf die jeweils fünf best-bewertetsten Tiere eines Züchters vergeben. Ebenfalls hatte er in jedem Farbenschlag das beste Einzeltier, jeweils mit der Höchstnote „vorzüglich“, bewertet.

Mit seinen Zwerghühnern Bantam goldhalsig und Tauben Deutsche Modeneser magnani war der in Hardheim wohnende Züchter Reinhold Amend ebenfalls mit Erfolg dabei. Kurz zuvor nahm Ronny Franzwa zudem den bei der 60. Deutschen Bantamschau in Garding bei St. Peter-Ording vergebenen Rassenmeister-Leistungspreis entgegen, der auf sechs Tiere ausgelobt wurde.

Bei der baden-württembergischen Landessschau in Freiburg stellte Markus Herberich seine Brahma-Hühner aus und verlängerte die Liste seiner Erfolge um zusätzliche Preise: Während vier seiner fünf ausgestellten Hühner der Farbe „silberfarbig-gebändert“ mit 376 Punkten als „gut“ bewertet wurden, erreichte die aus weiteren fünf Tieren des Farbenschlags „blau-silberfarbig-gebändert mit orangenem Rücken“ bestehende Zuchtgruppe mit 380 Punkten den Titel des Landesmeisters. Ein Hahn wurde sogar mit „vorzüglich“ bewertet, was Markus Herberich das „Baden-Württemberg-Band“ bescherte.

Trotz aller Freude über die Pokale und Bänder sei die Kleintierzucht aber keinesfalls nur ein Streben nach Erfolgen, wie Ronny Franzwa anmerkt.

„Faszinierend sind vor allem der direkte Kontakt mit den Tieren und die damit verbundene Hege, aber auch die Nachvollziehbarkeit der Vererbungslehre nach Darwin und Mendel“, schildert der aus Schweinberg stammende Züchter und spricht von einem „entspannenden Ausgleich zum Job“. ad