Hardheim

Bei der Gemeinderatssitzung Bekanntgaben der Verwaltung / Anfragen und Anregungen der Räte

Waldkindergarten war ebenso Thema wie die Friedhöfe

Archivartikel

Hardheim.Bei der Sitzung des Gemeinderats am Montag verlieh Bürgermeister Rohm unter dem Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben“ zunächst seiner Freude darüber Ausdruck, dass Hauptamtsleiterin Mareike Brawek nun auch offiziell Eheschließungen durchführen darf.

Bauamtsleiter Daniel Emmenecker gab mit Fotos Einblick in die Maßnahmen, welche die Mitarbeiter des Bauhofs in den vergangenen Wochen in Angriff genommen haben: So seien die Angler glücklich gemacht worden, die mit einer versiegten Quelle am Anglersee zu kämpfen hatten. Durch mehrere Spülungen und unter Einsatz einer Hochdruckfräse sei es gelungen, dem Verschlacken beziehungsweise Verkalken der Zuleitung entgegenzuwirken und wieder einen zufriedenstellenden Zulauf zu gewährleisten.

Etwas getan habe sich auch in den Friedhöfen. Dort seien mehrere kleinere Maßnahmen am Laufen. So entstand im Bereich der „Schwesterngräber“ im Hardheimer Friedhof ein Platz der Besinnung und der Ruhe (die FN berichteten). Zu guter Letzt verwies der Bauamtsleiter auf die deutliche Aufwertung der Feuerstelle an der Wolfsgrubenhütte durch das Bauhof-Team.

Mareike Brawek gab bekannt, dass man zwischenzeitlich den Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsgrundschule gestellt habe. Auf wenig Interesse sei in Hardheim das Volksbegehren Artenschutz „Rettet die Bienen“ gestoßen. In Sachen „Einrichtung eines Waldkindergartens“ habe es bislang 16 Rückmeldungen gegeben. Für das Frühjahr lägen zehn Anmeldungen vor, weitere fünf würden folgen. Nun wolle man sich auf die Suche nach potenziellen Plätzen im Wald machen.

Rechnungsamtsleiter Bernd Schretzmann ging auf die Veräußerung alter Fahrzeuge ein, die sich im Besitz der Gemeinde befunden haben. Der Verkauf eines alten Radladers sowie des TSF-W aus Bretzingen hätten insgesamt 14 370 Euro in die Kasse der Gemeinde gespült.

In nicht-öffentlichen Sitzung hat das Gremium nach Angaben des Bürgermeisters Nico Beyer zum Bauhofleiter gewählt (die FN berichteten). Darüber hinaus habe sich das Gremium erneut mit der Verlegung des „Schnitzweges“ befasst.

Mehrere Anfragen und Anregungen der Gemeinderäte gab es beim letzten Tagesordnungspunkt. So erkundigte sich Jutta Biller nach einem genauen Zeitfenster in Sachen Friedhof-Umgestaltung. Bürgermeister Rohm verwies auf den „Masterplan“ (Dauer: „bis zu 20 Jahre“), der unter anderem die Schaffung von mehr Ruhebänken beinhaltet.

In Sachen „Waldkindergarten“ auf dem Laufenden gehalten werden möchte Andrea Mohr, die darüber hinaus die lange Trockenheit zum Anlass nahm, um sich nach dem aktuellen Wasserstand in der Gemeinde zu erkundigen. Laut Bürgermeister sei er „momentan noch gesichert“. Bis zur nächsten Sitzung will man seitens der Verwaltung weitere Informationen zusammentragen.

Eric Bachmann sprach sich dafür aus, dass der Ausschuss, der sich mit der Belegung der Erftalhalle beschäftigt, zeitnah treffen sollte, um Möglichkeiten zum Trainieren „für TVH und Co.“ auszuloten.

Jürgen Schretzmann machte auf das Feldwegeprogramm aufmerksam und regte an, entsprechende Fördermittel zu beantragen.

Hermann Schwinn sprach den schlechten Zustand der Fahrradweg-Anbindung beim Mühlweg an und wollte wissen, ob ein Budget dafür da sei, was Bernhard Popp vom Bauamt bejahte. mem