Hardheim

Walter-Hohmann-Schulverbund Die zehnten Klassen der Realschule erkundeten mit ihren Lehrern das Elsass

Von ereignisreicher Fahrt mit bleibenden Eindrücken zurückgekehrt

Archivartikel

Hardheim.Eine ereignisreiche Fahrt führte die beiden zehnten Klassen der Realschule im Walter-Hohmann-Schulverbund mit ihren Lehrern Nadine Dedio, Steven Bundschuh und Peter Wochner ins Elsass.

Zunächst besuchten sie das ehemalige Konzentrationslager in Struthof, etwa 50 Kilometer östlich von Straßburg gelegen. Auf dem Weg dorthin fuhren sie am Bahnhof in Rothau vorbei, an dem früher die Häftlinge ankamen und von dort die 450 Höhenmeter zu Fuß bewältigen mussten. Dort angekommen, besuchte die Gruppe zunächst das Museum am ehemaligen Kartoffelkeller, ehe sie das Gelände des ehemaligen Lagers besichtigte.

Anschließend fuhren die Klassen nach Straßburg. Dort konnten sie sich nach den bedrückenden Eindrücken über den KZ-Besuch austauschen, bevor das Nachtquartier in der Jugendherberge Kehl aufgeschlagen wurde.

Am nächsten Tag stand die Besichtigung der europäischen Hauptstadt Straßburg auf dem Programm. Mit Stadtführern wurden die malerischen Gassen mit den alten Fachwerkhäusern erkundet. Auch das Münster und das berühmte Viertel „La Petite France“ durften nicht fehlen.

Dabei erfuhren die Jugendlichen Interessantes zur Stadtgründung und zur wechselhaften Geschichte des Elsasses in der Mitte Europas, zwischen Frankreich und Deutschland.

Im Europäischen Parlament wurden die Schüler von einem Mitarbeiter des Europaabgeordneten Daniel Caspary (CDU) erwartet. Auf den Rundgang durch das Parlamentsgebäude folgte eine Diskussionsrunde mit dem Abgeordneten. Im Plenarsaal konnten die Jugendlichen eine Sitzung live mitverfolgen und mit Kopfhörern den Dolmetschern zuhören, während unten im Saal heftig diskutiert wurde. Während des Gesprächs mit dem nordbadischen Europaabgeordneten Daniel Caspary erhielt die Besuchergruppe eine informative Einführung in die Arbeitsweise des Parlaments und seiner Ausschüsse.

„Europa lebt vom Mitmachen – lassen Sie uns in Kontakt bleiben“, verabschiedete sich Caspary von seinen Besuchern. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck trat die Gruppe die Heimreise an. ad