Hardheim

Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen Dekan Balbach besucht die Pfarrgemeinden

Visitation erforderte im Vorfeld eine Selbstbewertung

Hardheim/Höpfingen.Dem nachzuspüren, wie sich die Veränderungen in der Gesellschaft auf das Leben der Seelsorgeeinheit und im speziellen in jeder der Gemeinden auswirken, zu erkennen, was aufbricht und was stirbt, ist zu jeder Zeit die Aufgabe des Pfarrgemeinderates mit dem Seelsorgeteams. Im Vorfeld einer Visitation, wie sie jetzt am Sonntag, 24. März, mit dem Gottesdienst in Höpfingen ihren Abschluss findet, wurde dies in einem längeren Prozess und in verschiedenen Arbeitsgruppen in der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen getan.

Ein halbes Jahr Vorarbeit

Von Pfarrgemeinderat, Seelsorgeteam, Gruppen und Kreisen und einem Selbstbewertungsteam in Zusammenarbeit mit den Sekretärinnen der Pfarrbüros wurden in einem Prozess im Laufe eines halben Jahres vielfältige Daten zusammengetragen, Entwicklungen in den Blick genommen, beraten, diskutiert und dann Berichte erstellt, um das Leben in der Seelsorgeeinheit darzustellen, Veränderungen in den Blick zu bekommen und Entscheidungshilfen zu erhalten, für den Weg in die Zukunft.

Erhebungen

Dabei war es dem Pfarrgemeinderat ein großes Anliegen, dass dieser Prozess, „Levi“ genannt, sich nicht auf das Bündeln von Zahlen und Fakten beschränkt, sondern auch geistlich getragen ist. Die Räte sind offen für die Frage, wie Gott führt und in welche Aufgaben er die Christen der Seelsorgeeinheit jetzt und in Zukunft hineinstellt.

In einem Selbstbewertungsbericht wurde der Ist-Zustand festgestellt, und zusammengefasst, wie sich die Seelsorgeeinheit in den letzten Jahren entwickelte. Als Grundlage diente die Pastoralkonzeption der Seelsorgeeinheit, die bereits 2013 erstellt und seither jährlich fortgeschrieben und überarbeitet wurde.

Gruppen und Kreise haben verschiedene Lebens- und Arbeitsbereiche, unter anderem die Trauerpastoral, das Wirken im caritativ-sozialen Bereich, sowie neue Gottesdienstformen, Kinderbibelwoche und die Arbeit im Pfarrbüro näher beleuchtet.

Zeitplan

Von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. März besuchen Dekan Johannes Balbach und Dekanatsreferent Christian Richter Einrichtungen und Gruppen der Seelsorgeeinheit. Die Visitation beginnt am Freitag in der Verwaltung und den Pfarrbüros. Dann schließen sich in Folge Gespräche mit dem Leiter der Seelsorgeeinheit, Pfarrer Andreas Rapp, dem Seelsorgeteam, den Pfarrgemeinderäten, dem Selbstbewertungsteam sowie mit ausgewählten Gruppen und Kreisen an. Ebenso wird einer der Orte im Blick auf den Zustand und die Sicherheit der Gebäude besucht werden.