Hardheim

Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen Rück- und Ausblick in der Pfarrgemeinderatssitzung / Christian Wolff willkommen geheißen

Viele kreative Angebote während der Einschränkungen durch Corona

Archivartikel

Hardheim.Freudig hieß der Vorsitzende Manfred Weihbrecht zur Pfarrgemeinderatssitzung den neuen Pfarrer der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen, Christian Wolff, willkommen.

Nach dem geistlichen Impuls von Helmut Hornbach zum Thema „Steh auf“ leitete er zu Videobotschaften über, mit denen die Gemeindeassistentin Leonore Kern und die FSJ-lerin Lea Usurelu ihr Arbeitsfeld virtuell vorstellten.

Leonore Kern, im vergangenen Schuljahr nur mit wenigen Stunden studienbegleitend in Pastoral und Schule tätig, wird diese beiden Felder bis September 2022 mit etwa je einem Drittel einer vollen Stelle ausfüllen und Projekte teils eigenständig, teils begleitend durchführen. Weiterhin begleiten Studieneinheiten die Ausbildung zur Gemeindereferentin. Lea Usurelu konnte schon erste Erfahrungen in Vorbereitung und Durchführung des Konzertabends mit Ann-Kathrin Schneider und Edi Farrenkopf sammeln.

Zum festen Bestandteil einer Pfarrgemeinderatssitzung in der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen gehören die „Augenblicke für die Schriftrolle“. Hier wird festgehalten, was in den Pfarrgemeinden seit der letzten Sitzung an besonderen Momenten erlebt, was die Menschen bewegt und umgetrieben hat und wo Gottes Geist spür- und erlebbar geworden ist.

Dabei fielen die Vielfalt der kreativen Angebote während der Einschränkungen durch Corona, die Open-Air-Gottesdienste und die ersten Begegnungen mit Pfarrer Wolff und sein Zugehen auf die Menschen vor Ort besonders in den Blick.

Positiver Jahresabschluss

Aus dem Stiftungsrat stellte Vorsitzender Horst Saling den Jahresabschluss 2019 vor, der positiv ausfällt, da Rücklagen für laufende Baumaßnahmen noch nicht abgerufen wurden. Gleichzeitig informierte er darüber, dass er das Amt als Vorsitzender des Stiftungsrates ab Mitte 2021an Pfarrer Wolff abgibt, um ihm bis dahin ein entspannteres Einarbeiten in dieses Ressort zu ermöglichen.

Durch die Besetzung der vakanten Pfarrstelle ist wieder ein breiteres Gottesdienstangebot möglich. Der Gottesdienstplan für Sonn- und Wochentage bietet ein Schema, das größtmögliche Planungssicherheit bietet und dennoch Raum für besondere Anlässe vorhält.

Novum ist eine einmal im Monat geplante „neue Heilige Messe“, ein Gottesdienst, der für Erwachsene konzipiert, Freiräume für ein weites Feld an Gestaltungsmöglichkeiten bieten soll. Pfarrer Wolff ist dafür auf der Suche nach einem Team von interessierten Mitdenkern und einem Namen für diese Feierform in Höpfingen. Sie bildet zu den in Hardheim angebotenen monatlichen Familiengottesdiensten und den von Ort zu Ort wandernden Angeboten von Zeit für Neues einen weiteren Schwerpunkt.

Weiter nahm das Gremium die Gemeindeteams in den Blick, von denen einige ihre neuen Mitglieder schon im Rahmen eines Gottesdienstes eingeführt und ausscheidenden Teamern gedankt haben. Die Erfahrung zeigt, dass eine Angleichung der Amtsdauer des Gemeindeteams an die fünfjährige Amtsperiode des Pfarrgemeinderates sinnvoll ist.

Der Terminplan der Seelsorgeeinheit bildete den nächsten Punkt der Tagesordnung. Gemeindereferentin Beger informierte, dass die geplante ökumenische Kinderbibelwoche auf Oktober 2021 verschoben wurde. Ebenso wird die KjG auf ihre „coming-home-party“ an Weihnachten verzichten.

Wie das Weihnachtsfest angesichts reduzierter Sitzplätze in den Kirchen gut geplant und gefeiert werden kann, war Inhalt der folgenden Beratung. So ist angedacht, Familien mit Kindern ein offenes Angebot zu ermöglichen. Sie können sich in der Zeit von Heilig Abend bis Dreikönig „auf den Weg zur Krippe“ machen. In allen Orten werden im Freien Impulse und QR Codes zum Anhören und Mitsingen von Liedern und Texten den Weg zum Stall weisen. Die Kirchen in Hardheim und Höpfingen sollen internetfähig gemacht werden, um ab Weihnachten Gottesdienste in die Häuser übertragen zu können. Da die Krankenhauskapelle in Hardheim noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, wird die Zeit der Anbetung am Dienstag in die Kirche St. Alban verlegt.

Im Folgenden wurde die vom Seelsorgeteam aktualisierte Pastoralkonzeption vorgestellt und soll in der nächsten Sitzung beraten werden.

Familie Künzig aus Hardheim spendet der Seelsorgeeinheit eine holzgeschnitzte Figurengruppe, für die ein würdiger Ort gesucht und bei Aufstellung der Dank an die Spender ausgesprochen werden soll.

Auf die Anfragen zur Beleuchtung der Kirche St. Alban im Außenbereich und der Rosette informierte Horst Saling, dass die Lichter an den Treppenabgängen aus Gründen der Sicherheit verlängert brennen und die beleuchtete Rosette ein bewusstes Signal setzen soll. Der Einsatz energiesparender Leuchtmittel ist selbstverständlich. Mit Gebet und Segen für alle Teilnehmenden schlossen Manfred Weihbrecht und Pfarrer Wolff die Sitzung.