Hardheim

Ambulanter Pflegedienst „Hand in Hand“ Eröffnung des Standorts in Hardheim

„Treuebekenntnis zur Heimat“

Archivartikel

Hardheim.Auf Erfolgskurs befindet sich der zum Jahreswechsel 2013/14 in Hainstadt von Mazlum Oktay gegründete ambulante Pflegedienst „Hand in Hand“. Im Jahr 2018 gründete er die Tagespflege. Am Mittwoch wurde in Hardheim ein weiterer Standort eröffnet.

Wie Oktay in seiner Einführung betonte, müsse man „Risiken wagen und neue Wege gehen, ohne sich von Skeptikern den Mut nehmen zu lassen“. Dazu gehöre es, täglich Neues anzupacken. In beiderlei Hinsicht könne er sich über sein „unglaublich motiviertes und loyales Team“ freuen, das ihn mit gewissem Stolz erfülle. Die Entscheidung zur Expansion nach Hardheim sei nicht nur aus rein strategischen Gründen gefallen: „Ich bin hier aufgewachsen“, erklärte der Jungunternehmer und dankte neben seiner Belegschaft vor allem seiner Gattin Eva.

Es folgten kurze Informationen über die Firmengeschichte: Nachdem Mazlum Oktay 2014 den Sprung in die Selbstständigkeit wagte, erlebte sein Pflegedienst in den Jahren 2015 und 2016 einen rasanten Anstieg und zog vor zwei Jahren in die ehemalige AOK-Direktion Buchens um. „Täglich werden bis zu 30 Gäste in der Tagespflege versorgt“, bekundete Oktay und verwies auf die Dienstleistung „Essen auf Rädern“ mit täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten. Bis zu 300 Personen werden jeden Tag ambulant angefahren.

Mit dem Schritt, peu à peu auch in Hardheim, Osterburken und Unterschüpf Niederlassungen zu eröffnen, habe man der Zukunft die Hand gereicht und zugleich ein Signal gesetzt: „Wir wollen vor Ort für unsere Klienten da sein“, konstatierte Oktay und dankte allen helfenden Händen, Handwerkern sowie den Pflegedienstleiterinnen Katrin Götzelmann (Hardheim) und Katja Dörzbacher (Unterschüpf).

Bürgermeister Volker Rohm gratulierte zur Neueröffnung sowie zur positiven Geschäftsentwicklung. Die Ansiedlung in Hardheim definierte er als „Treuebekenntnis zur Heimat“ und zollte allen Beschäftigten in einem von menschlichen Herausforderungen dominierten Umfeld seinen Respekt. Gesegnet wurden die Räume von Pfarrer Markus Keller und Gemeindereferentin Claudia Beger. ad