Hardheim

Bei der Gemeinderatssitzung Bürgermeister Rohm gab bekannt, dass die „Halfpipe“ abgebaut werden musste

„Sicheres Befahren nicht mehr möglich“

Archivartikel

Hardheim.Die „Halfpipe“, die in den zurückliegenden Jahren ihren Platz zwischen der Gemeinschaftsunterkunft des Neckar-Odenwald-Kreises und dem Gewerbegebiet „Hafengrube“ in Hardheim hatte, wurde abgebaut. Das erklärte Bürgermeister Volker Rohm bei der Gemeinderatssitzung am Montag unter dem Punkt „Bekanntgaben“. Als Erklärung für die Notwendigkeit dieses Vorgehens fügte er hinzu: „Wir haben erschreckende Dinge vorgefunden“.

Laut Bauamtsleiter Daniel Emmenecker sei die Anlage „stark verrostet, korrodiert und verbogen“, was verschiedene Einflüsse in den vergangenen 20 Jahren begünstigt hätten. Das Lochblech habe „gut 15 Zentimeter hoch in den öffentlichen Verkehrsraum gestanden. Ein sicheres Befahren war nicht mehr möglich.“ So habe man sich entschlossen, die Anlage zu sperren, abzubauen und einzulagern. Die in die Jahre gekommene „Halfpipe“ wurde zum Gelände des Bauhofs gebracht.

Aus den Reihen des Gemeinderats gab es dazu unterschiedliche Stimmen. Diese reichten von „Bitte alles auf dem Schrottplatz entsorgen“ bis zu „Wenn wir sie erhalten wollen, müssen wir erst einen ordentlichen Platz dafür finden und dann einiges investieren“.

Ein mögliches „Was und Wo?“ soll nun Thema in einer der nächsten Sitzungen des sogenannten „Hardheim-Ausschusses“ sein.

Unter den weiteren „Bekanntgaben“ des Bürgermeisters, unter anderem aus nicht-öffentlicher Sitzung und der zurückliegenden Sitzung des Verwaltungsausschusses, war der Hinweis, dass der Auftrag für die Planung eines „Lärmaktionsplans“ für die Hardheimer Ortsdurchfahrt vergeben wurde.

Darüber hinaus erklärte Volker Rohm, dass die Partnergemeinde Suippes einen neuen Bürgermeister habe, dem man nun ein Glückwunschschreiben schicken werde.

Kurz angerissen wurde das Thema „Radwegförderung“. Die Ausführung sei für das Frühjahr 2021 ins Auge gefasst worden.

„Tolle Sache für unsere Kinder“

Zu guter Letzt dankte das Gemeindeoberhaupt allen Vereinen, Initiatoren und „Privaten“, die sich bereiterklärt haben, an der Gestaltung des diesjährigen Ferienprogramms mitzuwirken. „Es gibt erfreulich viele Angebote und seine sehr, sehr hohe Nachfrage. Das ist eine tolle Sache für unsere Kinder.“