Hardheim

„Unterwegs in eine neue Lebensphase“ Impulskonzert mit Ann-Kathrin Schneider und Edi Farrenkopf in Hardheim

Rucksack voller Texte, Geschichten und Gedichte

Archivartikel

Hardheim/Höpfingen.Trotz Corona oder vielleicht gerade deswegen wird das Impulskonzert für Menschen am Übergang in eine neue Lebensphase auch in diesem Jahr wieder stattfinden.

Für 2020 konnte der „Arbeitskreis Jubiläen“ der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland das bekannte und beliebte Künstlerduo Ann-Kathrin Schneider und Edi Farrenkopf gewinnen.

Sie beleuchten das Thema unter dem Motto „unterwegs in eine neue Lebensphase“ am Freitag, 25. September, um 19 Uhr in der Erftalhalle in Hardheim. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung im Garten des katholischen Pfarrhauses – zwischen Schloss und Kirche – statt. In diesem Fall bietet es sich an, eine Decke mitzubringen, falls es gegen später kühler wird. Einlass ist bereits ab 18 Uhr.

Lustig und nachdenklich

Die Theaterpädagogin, Kabarettistin, Rezitatorin und Sängerin Ann-Kathrin Schneider wird von Edi Farrenkopf am Piano und auf dem Akkordeon begleitet. Gemeinsam wollen sie die Zuhörer mit ihrer Reiselust anstecken und mitnehmen in all die Gedanken, die sich um Sehnsucht nach dem, was kommt, um Abschied und Aufbruch und das Erinnern ranken. Mit lustigen und nachdenklichen Texten, Chansons, Melodien aus dem Genre der Operette sowie Songs aus den Charts zeigen die Beiden die Bandbreite ihres Könnens.

Dem „Arbeitskreis Jubiläen“ ist es ein großes Anliegen, immer wieder neu einen ansprechenden Rahmen für dieses besondere Geschenk der Kirchengemeinden zu bieten, denn nicht alle Besucher werden ihren Eintritt bezahlen. Gemeindemitglieder der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, die bis Ende des Jahres 2020 das 65. Lebensjahr erreicht haben, wurden im Vorfeld eingeladen und hatten das Vorrecht, sich schon vor dem Vorverkauf einen Sitzplatz zu sichern.

Wie kam es zu dieser Idee? Als sich der Pfarrgemeinderat 2015 neu formierte, ordneten sich die Mitglieder nach den gremienbildenden Sitzungen verschiedenen Arbeitskreisen zu. So entstand der „AK Jubiläen“ mit Sieglinde Böhrer, Anke Hartmann, Helmut Hornbach, Mirjam Kraus, Monika Ott, Simone Schmidt und Claudia Beger.

Aufgabe war es, die unterschiedlichen Traditionen im Umgang mit Geburtstagen und Vereinsjubiläen zusammenzuführen. Man stellte fest, dass es in der einen Gemeinde schon zum 60. Geburtstag einen Besuch mit einem kleinen Geburtstagspräsent gab, in anderen erst ab dem 70. Geburtstag gratuliert wurde.

Hinzu kam, dass sich vielerorts immer weniger Menschen finden, die diese Aufgabe übernehmen können und wollen. Gemeinsam entwickelte man die Idee, statt Pralinen oder Wein einen gehaltvollen Abend zu schenken, der die Möglichkeit bietet, zusammenzukommen, gute Texte zu hören, sich in den humorig, karikierenden Kurzgeschichten wiederzuerkennen, zu schmunzeln und von ganzem Herzen zu lachen.

Nachdem in den vergangenen Jahren Stefan Müller-Ruppert diesem Abend seine Gestalt gab, konnte für dieses Jahr mit Ann-Kathrin Schneider und Edi Farrenkopf neue Künstler gewonnen werden, die durch David Löffler im Bereich Licht und Ton ergänzt und unterstützt werden.

Mit im Boot ist auch der Verein „Dienst am Nächsten“, der mit anderen Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinden die Möglichkeit haben soll, über sich zu informieren. Wichtig ist den Veranstaltern, dass es nicht um Werbung oder gar Rekrutierung von Mitgliedern gehen soll. Auf Stellwänden oder Tischen wird ein „bunter und informativer Markt der Möglichkeiten“ eröffnet, der das Leben der Pfarrgemeinde vorstellt und eine Plattform bietet, sich in den Blick zu bekommen.

Das Einladungsschreiben an die Geburtstagskinder eröffnet neben der Freikarte die Möglichkeit, eine Karte für eine Begleiterin oder einen Begleiter zu erwerben und einen Platz an der Seite reserviert zu bekommen. Die durchweg positive Resonanz bestärkt das Team auf diesem Weg weiterzugehen.