Hardheim

Gemeinderat Hardheim Gremium beschäftigte sich mit der Unterbringung von Obdachlosen / Gebührenkalkulation zugestimmt

Nebenkosten können nun genauer zugeordnet werden

Hardheim.Als „schwieriges“ und „teilweise emotionales“ Thema bezeichnete Bürgermeister Volker Rohm bei der jüngsten Sitzung des Hardheimer Gemeinderats den Tagesordnungspunkt „Obdachlosenunterbringung“.

Konkret ging es um die Gebührenkalkulation. In der Asylbewerberunterkunft „Am Triebweg 24“ wurde aufgrund eines Engpasses – die Gemeinde-Wohnungen in der Uhlandstraße sind nahezu ausgebucht – ein Wohncontainer dauerhaft angemietet. Dort stehen sechs Wohneinheiten zur Verfügung. Der Container war bisher maximal mit drei Parteien belegt. Hierfür sind monatliche Festgebühren an den Landkreis zu entrichten. Hinzu kommen Gebühren für eingewiesene Personen entsprechend der Gebührenordnung des Landkreises.

Kämmerei und Rechnungsamt haben die Gebührensätze überprüft, neu kalkuliert (basierend auf den Kosten des Vorjahres) – und sich für eine gesonderte Abrechnung der Nebenkosten (beispielsweise Wasser und Strom) ausgesprochen, da diese „nicht unerheblich von der Zahl der untergebrachten Personen abhängig“ seien.

Geschlossen stimmte das Gremium am Montag sowohl der vorgelegten Gebührenkalkulation als auch der entsprechenden Änderung der Satzung über die Benutzung von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften zu.

Dieser ist nach Angaben von Bürgermeister Rohm unter anderem zu entnehmen, dass die Wohnfläche der zugewiesenen Unterkunft Bemessungsgrundlage für die Höhe der Benutzungsgebühr ist. Neben dieser Benutzungsgebühr wird eine Betriebskostenpauschale pro Person erhoben. mem