Hardheim

Realschule Hardheim Skifreizeit der 7. bis 9. Klassen fand zum 13. Mal im Montafon statt

Neben dem Skifahren auch viel gelernt

Archivartikel

Hardheim.Zum 13. Mal fand im Januar die Skiausfahrt der 7. bis 9. Klassen des Walter-Hohmann-Schulzentrums zu einer Selbstversorgerhütte in Gargellen im Montafon statt.

Bei der Organisation der Skifreizeit war der Transport des Gepäcks und des Essens zu der auf 1660 Meter hoch gelegenen DAV Karlsruhe Madrisahütte wie immer eine Herausforderung. Unter der Leitung von den Begleitlehrern Sonja Müller und Frank Schobel sowie der Studenten Felix Feuerstein und Verena Wagner lief alles routiniert und ohne Schwierigkeiten ab. Das tägliche Skifahren in leistungsorientierten Gruppen rundete das Schneeerlebnis auf der Piste ab. Gekocht, gespült, aufgeräumt und Holz gesägt und gehackt wurde im Team. Besonderer Augenmerk lag auf dem pädagogisch angereicherten Abendprogramm.

Risikomanagement ein Thema

An einem Spätnachmittag informierte Claudius Biehl, Ausbilder vom DAV Konstanz „Check Your Risk“, über das Risikomanagement „Abseitsfahren“. Er erläuterte und zeigte mit Filmen, Bildern und Grafiken die Gefahren beim „Free-Riden“ beziehungsweise Variantenfahren abseits von gesicherten Pisten. Informationen über die umfassende Tourenplanung, zeitgemäße LVS-Geräte (Lawinensuchgeräte, Schaufel und Sonde) sowie die Berücksichtigung der Gruppendynamik und des Gruppendrucks beim Skifahren in der Gruppe, waren beim Workshop ebenso Thema.

Nach dem Abendessen ging es in den knietiefen Schnee. Bei Aufgaben rund um das schnelle Auffinden von Lawinenverschütteten und bei dem spielerischen Einsatz von Lawinensuchgeräten verging die Zeit rasend schnell. Höhepunkt des Abends war die Zündung eines Lawinenrucksacks am Körper eines Schülers.

Am Ende der vier sonnigen Tage im Schnee waren sich die 17 Schüler einig, dass es eine viel zu kurze und sehr abwechslungsreiche Schulfreizeit war.