Hardheim

Thema bei der Waldbegehung

Naturverjüngung mit der Weißtanne

Archivartikel

Hardheim.Bei der Waldbegehung in Hardheim war auch die Naturverjüngung mit der Tanne ein Thema. Forstbetriebsleiterin Haas, die Forstrevierleiter Pogorzelski und Sauer sowie Manuel Mannuß („Trainee“ bei der Unteren Forstbehörde Neckar-Odenwald-Kreis) zeigten auf, dass es durch konsequente Bejagung in der Eigenjagd der Gemeinde gelungen ist, eine natürliche Verjüngung der Weißtanne zu etablieren. Die Forstwirte haben in diesem Sommer die jungen Buchen zurückgeschnitten, die die Tannennaturverjüngung zu überwachsen drohten. Durch diesen Arbeitseinsatz haben die Tannen nun optimale Voraussetzungen. Gerade im Hinblick auf die Zielsetzung der Gemeinde, den Nadelholzanteil nicht weiter abnehmen zu lassen, sind solche Maßnahmen der Mischwuchsregulierung zu Gunsten der Tanne ein Probates Mittel, um die Naturverjüngung zu sichern, so die Fachleute.

Gesunde Mischung

Allerdings ist die Zukunft der Weißtanne in Folge des Klimawandels unsicher geworden, sind sie sich einig. Noch vor fünf Jahren galt sie als Hoffnungsträger; es wurde prognostiziert, dass sie aufgrund ihrer tief reichenden Wurzel gut mit Trockenheit und Stürmen zurechtkommen würde. Die vergangenen Jahre waren aber so trocken und heiß, dass auch an der Tanne Schäden zu verzeichnen sind. Auch bei dieser Baumart gibt es eine Vielzahl an Borkenkäfern, die sie schädigen und zum Absterben bringen können.

„Dennoch sichert die Naturverjüngung die nächste Generation und sorgt für eine gesunde Mischung an Baumarten im Gemeindewald“, so die Fachleute abschließend. mem