Hardheim

„Fußball-Kids-Camp“ Aktion des SV Gerichtstetten kam gut an / 33 Mädchen und Jungen trainierten kindgerecht die Grundlagen des Sports

Nachwuchs übte sich im Dribbeln und Passen

Gerichtstetten.Ein voller Erfolg – wenn auch im gegenüber den Vorjahren etwas abgespeckten Umfang – war das am Wochenende ausgerichtete „Fußball-Kids-Camp“ des SV Gerichtstetten: Auf dem Gerichtstetter Sportplatz erfuhren 33 Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren eine kindgerechte Einführung in die Grundlagen des Fußballsports. Für die Organisation waren der SV Gerichtstetten und „Talentwerk FS“ aus Eubigheim zuständig; betreut wurden die Kinder durch die erfahrenen Trainer Mathias Polk, Marco Zeberek, Alexander Schlehdorn und Torhüter Thomas Kappes. In kleinen Gruppen zeigten sie den Kindern erste Schritte mit dem Ball, Dribbel-, Pass- und Übersteigerübungen sowie Techniken zur Verbesserung der Passqualität sowie zur An- und Mitnahme des „runden Leders“ auf dem Spielfeld.

Waren entsprechende Vorkenntnisse bereits vorhanden, wurden auch technisch-taktische Übungseinheiten und Schusstechniken gelehrt. Die Einteilung erfolgte dabei nach B-, E- und F-Junioren. „Es ist wichtig, die Kinder altersentsprechend zu trainieren“, so Dominik Lang und ließ wissen, dass ein Spieler der F-Jugend andere Trainingseinheiten und Spiele benötige als etwa die B-Jugend. Zudem wurde nicht nur der Spaßgedanke verfolgt: „Es geht natürlich auch um das Vergnügen, doch soll das Gelernte nach Möglichkeit später auf dem Platz in die Tat umgesetzt werden können.“ Dahingehend sei für ein altersgemäßes Erklären zu sorgen – man müsse die Kinder „dort abholen, wo sie sind“.

Dass das Camp überhaupt stattfinden konnte, war angesichts der Corona-Pandemie keine Selbstverständlichkeit: „Wir hatten in Absprache mit der Gemeinde Hardheim im Vorfeld ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, das unter anderem differenzierte Pausenzeiten zur Vermeidung eines Begegnungsverkehrs und eine begrenzte Teilnehmerzahl regulierte“, verriet Sven Feiler vom SV. Ferner wurde jede Gruppe durch einen ihr fest zugewiesenen Trainer betreut. Das habe „besser als gedacht“ funktioniert und auch in diesem Jahr ein interessantes und lehrreiches Wochenende zum Abschluss der Sommerferien ermöglicht, an das sich die Teilnehmer sicher gern erinnern. „Einige kommen sogar jährlich“, freute sich Sven Feiler. ad