Hardheim

Mainfranken Theater Würzburg Philharmonisches Orchester begeisterte das Publikum beim „Konzert zum Jahreswechsel“

Musiker und Solisten mit herausragenden Leistungen

Archivartikel

Würzburg/Hardheim.Keinen Besucher des „Konzert zum Jahreswechsel“ im Mainfranken Theater in Würzburg, darunter eine beachtliche Zahl aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, hielt es mehr auf seinem Platz, als das grandios aufspielende Philharmonische Orchester mit der Wiederholung des „Can Can“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ als Zugabe den genussreichen Abend beschloss. Es gab „standing ovations“. Der Dirigent und stellvertretende GMD, Gábor Hontvári, hatte mit seinen Musikern und herausragenden Solisten ein Programm einstudiert, das mit Carl Maria von Webers liebenswerter „Aufforderung zum Tanz“ gleichsam als Auftakt und Einstimmung auf die weitere Musikauswahl gesehen werden konnte. Das Programm entführte an verschiedenste Orte, und die Musik machte deren Art von Tanz zur Freude und zum Genuss der begeisterten Besucher in angenehm klingender Form hörbar. Das war bei der „Tritsch-Tratsch-Polka“ op. 214 von Johann Strauß ebenso der Fall wie bei dem „Ungarischen Tanz Nr. 6“ von Johannes Brahms, dem „Tanz der Ritter“ aus „Romeo und Julia“ op. 64 von Serggej Prokofjew, dem „Säbeltanz“ aus „Gayaneh“ von Aram Chatschaturjan sowie beim „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß.

Begeisternde Interpretationen ließ das Orchester dem Publikum auch mit dem Walzer „Masquerade“ von Aram Chatschaturjan und dem „Walzer“ aus der Jazz-Suite Br. 2 von Dmitri Schostakowitsch zuteilwerden. Von südamerikanischen heißen Rhythmen und furiosen Klängen geprägt waren „Danzas cubanas“ von Robert Sheldon, „Libertango“ von Piazzolla, „Danzon Nr. 2“ von Márquez sowie die Zugaben und insbesondere der „Can Can“ von Jacques Offenbach. Unterbrochen wurde das Programm zur Auszeichnung des Generalmusikdirektors Enrico Calesso mit dem Theaterpreis. Werkstattleiter Marco Bauer erhielt einen Sonderpreis. Z