Hardheim

Regine Greifenberg Feier des 70. Geburtstages

Malen war schon in der Schule ihr Lieblingsfach

Hardheim.Schon im Kindergartenalter hat sie gern gemalt. In der Schule war das Zeichnen ihr Lieblingsfach. Später entdeckte sie alle möglichen Formen der Malerei, um sich gegenwärtig hauptsächlich Ölgemälden zu widmen, von denen eine Auswahl in einem Schaufenster des Erfaparks zu sehen ist: Regine Greifenberg aus Hardheim liebt den Griff zu Farbe und Pinsel. An diesem Samstag feiert sie ihren 70. Geburtstag.

Geboren am 11. Januar 1950 im sächsischen Limmritz und unweit Weimars aufgewachsen, entdeckte sie bereits als Kind ihre Liebe zur bildenden Kunst. „Berufsvorbereitung war in der DDR jedoch ein eigenes Kapitel“, erinnert sie. So erlernte sie den Beruf der Medizinisch-Technischen Assistentin mit Fachrichtung Zytologie (Lehre der Zellen). „Mit dem Malen war dann erst einmal wenig los“, blickt sie zurück. Das änderte sich 1996: Berufsbedingt zog die Mutter eines Sohnes und Oma eines Enkels seinerzeit nach Lauda, wo sie fortan bis zum Ruhestand 2015 in einer Arztpraxis beschäftigt war.

„Zufällig lernte ich Gunter Schmidt kennen, über den ich zum Kunstverein Tauberbischofsheim gestoßen bin“, erklärt die gebürtige Sächsin und verweist auf Mitgliederausstellungen des Vereins, an denen sie ihre Werke ausstellen konnte. Es folgten weitere Ausstellungen im Raum Bad Mergentheim und Ingelfingen sowie in der Heimat Greifenbergs, „wobei ich eigentlich nach wie vor weniger als Künstlerin gesehen werden möchte, sondern mehr als Hobbymalerin“, wie sie betont.

So betreibe sie auch keinen Verkauf ihrer Gemälde und keine Auftragsmalerei: „Ich male nur das, was ich malen möchte und lasse mich dabei von allem inspirieren, das ich sehe und das mich bewegt“. Auch Einzelausstellungen strebt sie aufgrund des hohen Organisationsaufwands „eher nicht“ an. Insgesamt hat die Jubilarin zumeist in ihrem Hardheimer Atelier bisher einige hundert Bilder erstellt, wobei sie keine zeitliche Frequenz kennt: „Manchmal sind es zehn oder 20 pro Jahr, im Jahr danach aber nur eine Handvoll“, betont sie. Ein besonderes „Special“, das jedes Jahr zu Weihnachten an Freunde und Bekannte geht, sind kleine Cartoons, in denen sie politische Begebenheiten des ausklingenden Jahres glossiert.

Selbst für Prominente war Regine Greifenberg mit ihrer Kunst schon tätig: „1966 habe ich in meinem Heimatdorf Limmritz Konzertplakate für die Puhdys gestaltet!“, freut sie sich. Das Gastspiel der legendären, 2016 erst aufgelösten Ostrock-Band sei dann ebenso ein unvergessliches Erlebnis geworden.

Greifenberg lebt seit 2009 mit Ehemann Klaus in Hardheim und zählt neben der Malerei Schwimmen und Wassergymnastik, Kochen, Backen und Popmusik zu ihren Hobbys..

Den Gratulanten zum 70. Geburtstag schließen sich die Fränkischen Nachrichten an. ad