Hardheim

„775 Jahre Erfeld“ Kolpingfamilie, Mutter-Kind-Gruppe und Feuerwehr setzten Veranstaltungsreihe mit weiterem Glanzpunkt fort / Ausstellung im alten Rathaus

„Liebens- und lebenswerte Dorfgemeinschaft“

Erfeld.Mit einem weiteren Glanzpunkt setzten die Erfelder Kolpingfamilie, die Mutter-Kind-Gruppe und die Feuerwehr am Donnerstag die Veranstaltungsreihe im Jubiläumsjahr „775 Jahre Erfeld“ fort.

Mit einer beeindruckenden Ausstellung im alten Rathaus unter Federführung von Elmar Frank wurde die Geschichte einer liebens- und lebenswerten Dorfgemeinschaft mit unzähligen Fotos, Informationen und einmaligen Ausstellungsgegenständen in die Gegenwart gebracht.

Spielstraße

In der Dorfmitte bewirteten die Floriansjünger die zahlreichen Gäste aus nah und fern und verschafften den Besuchern geistreiche Einblicke in der Schnapsbrennerei von Franz-Karl Dörr, während die jüngsten Festbesucher sich auf der Spielstraße der Mutter-Kind-Gruppe vergnügten oder in der Mosterei ihren eigenen Süßmost pressten.

Zur Ausstellungeröffnung „Erfeld – Eine Zeitreise“ hieß Ortsvorsteher Thomas Leithold zahlreiche Besucher im Namen des Ortschaftsrates, der Vereine und der Feuerwehr willkommen.

Mit viel Liebe und Fleiß hat Elmar Frank mit den Helfern der Kolpingfamilie die Ausstellungen zusammengestellt und aufgebaut. Hierfür sprach er ihm und allen Helfern seinen Dank aus. Dank galt dabei aber auch der Feuerwehr und der Mutter-Kind-Gruppe, die sich für die weiteren Feststationen in der Dorfmitte verantwortlich zeigten.

Mit Freude begrüßte Elmar Frank, auch im Namen der Kolpingfamilie, die Gäste zu seiner „Zeitreise“. Dabei beleuchtete er ausführlich die einzelnen Stationen der Ausstellung. Sein Dank galt dabei neben den Helfern all denen, die durch Leihgaben und mit Informationen die Ausstellungen bereicherten. Dank auch an seinen Jugendfreund Wolfgang Günther für dessen Ratschläge und Mithilfe bei der Präsentation der Ausstellung.

Schwerpunkte bildeten dabei neben den Gemälden Erfelder Ortsansichten die künstlerischen Werke von Josef Giebel, der vor 100 Jahren Lehrer in Erfeld war. Ein Rückblick auf die Schulgeschichte durfte dabei ebenso nicht fehlen wie ein Blick auf die Pfarrei und die Erfelder Priester.

Ein Hingucker auch der Rückblick auf die Heimatfeste von 1950, 1970 und 1994. Die Erinnerung an die Weltkriege und ihre Auswirkungen für das kleine Dorf Erfeld beeindruckten die Ausstellungsbesucher ebenso, wie die Veränderungen in den vergangenen 25 Jahren.

Blick in die Vergangenheit

Mit der gelungenen Ausstellung machten Elmar Frank und seine Kolpingfamilie deutlich, wie wichtig ein Blick in die Vergangenheit, die Frage nach dem Woher, das Ziehen einer Bilanz und daraus folgend die Ausschau nach neuen, gemeinsamen Zielen für die Stärkung einer Dorfgemeinschaft sein kann.

In der Ortsmitte, unmittelbar neben dem von fleißigen Helfern renovierten Pavillon (Bushaltestelle) und dem angrenzenden Außenbereich, konnten sich die kleinen Festbesucher in der Spielstraße und mit Bastelarbeiten austoben und beschäftigen. Dabei standen ihnen Eltern der Mutter-Kind-Gruppe hilfreich zu Seite.

Beim Anwesen von Franz-Karl Dörr durften die Kinder ihren Süßmost selbst pressen und sorgten damit für eine fruchtige Erfrischung, auch für die Eltern.

Was sich aus Obst und Früchten noch so „zaubern“ lässt, zeigte Franz-Karl Dörr in seiner Schnapsbrennerei. Dabei konnte man ihm nicht nur über die Schultern schauen, sondern auch genießen, welch geistige Genüsse darin entstehen.

Die Feuerwehr sorgte mit Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten zur Zufriedenheit der Gäste und auch Petrus bedankte sich für das Engagement der Erfelder mit strahlendem Sonnenschein. we