Hardheim

Mainfranken Theater Besucher dürfen sich auf vielversprechende Aufführungen freuen

Letzte Spielzeit im „alten großen Haus“

Archivartikel

Hardheim/Würzburg.Enthusiastischer Beifall brandete am Sonntag beim Abendprogramm zum Auftakt der neuen und zugleich letzten Spielzeit im Mainfranken Theater Würzburg auf, als Oberbürgermeister Christian Schuchardt auch in Anwesenheit von Theaterfreunden aus Hardheim mit zwei überraschenden Informationen aufwartete: Das Mainfranken Theater wird in Anerkennung der dort erbrachten Leistungen zum Staatstheater avancieren. Und der Würzburger Generalmusikdirektor Enrico Calesso ist für die Ernennung zum „Dirigenten des Jahres“ vorgeschlagen worden.

Damit jedoch noch nicht genug der erfreulichen Nachrichten. Zur Freude des Würzburger Intendanten Markus Trabusch, der Würzburger Theaterschaffenden und der Besucher überreichte Bruno Forster, Vorsitzender des Theater- und Orchesterfördervereins, eine Spende in Höhe von 250 000 Euro zur Unterstützung der Theaterarbeit. Schließlich wurde der neue, aus Ungarn stammende stellvertretende Generalmusikdirektor Gábor Hontvári vorgestellt.

Positive Vorzeichen

Dank dieser positiven Vorzeichen stand die Auftaktveranstaltung mit Auszügen aus neuen Spielzeit unter einem besonders erfreulichen Stern. Nachdem das Philharmonische Orchester den Abend eröffnet hatte, genossen die Besucher die für sie ausgewählten Programmauszüge mit Eindrücken des Schauspiels „Kein Schiff wird kommen“, der Märchenoper „Hänsel und Gretel“, der Verdi-Oper „Rigoletto“ oder des Musicals „Evita“.

Zum weiteren Programm gehörten Auszüge aus der modernen Oper „Der goldene Drache“ von Peter Eötvös, aus Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ und Richard Wagners „Das Rheingold“, aus den Opern „Das Medium“ und I Capuleti e i Montecchi“ sowie Tanzauftritte des Balletts.

Somit dürfen sich die VHS-Abonnenten des Theaterrings U aus dem Neckar-Odenwald-Kreis auf eine vielversprechende letzte Spielzeit im „alten großen Haus“ freuen. Z