Hardheim

„Laternenbaum“ als Lichtbringer „in dunkler Zeit“

Archivartikel

Hardheim.„Einfach mal ein paar Eindrücke rund um die Kirche in Hardheim“ hat Claudia Beger, Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen, den FN geschickt. Das Bild zeigt den „Laternenbaum“ – und dazu gibt es unter der Überschrift „Licht sein in dunkler Zeit“ weitere Zeilen: „Erst hieß es, es wird gar nichts geben können. Empörung, Hilflosigkeit. Dann: Das kann doch nicht sein. St. Martin ist uns wichtig. Nicht nur das ,Laternelaufen’. Nein – Die Botschaft, denn sie ist die Zusicherung, dass uns in einer dunklen Zeit ein Licht leuchtet und, dass wir den Auftrag annehmen und das Licht an andere weitergeben. Junge Familien suchten ein Zeichen, das nicht nur eine Martinszuglänge aufscheint. Die Idee vom Laternenbaum war geboren. Er sollte gerade in dieser verrückten Zeit durch den dunklen Monat November begleiten und seine Botschaft ins Herz leuchten. Dann geschah etwas Erstaunliches: Dieser Gedanke steckte an, Idee fügte sich zu Idee. Hier und in fast allen Gemeinden wurde aus ,gar nichts’ eine kreative Vielfalt. Lichtertüten zum Licht-Teilen in ganz Deutschland. – Da machen wir mit. Viele kleine, innige Martinsfeiern in den Kindergartengruppen ohne den lauten Großaufriss. Die Martinsgeschiche an der Kirchenwand – eine ganze Woche lang. Nun konnten und können sich Familien selbst mit ihren Laternen auf den Weg machen. Ein Statement für die Ökumene: zwei leuchtende Bäume am Martinstag zeigen, dass beide Konfessionen für diese Botschaft stehen: ,Nehmt Jesu Auftrag an und geht mit wachen Augen durch die Straßen. Schaut, wo Menschen im Dunkel sitzen und euch als Lichtbringer brauchen’.“ Bild: Beger