Hardheim

Frauengemeinschaft Hardheim Rück- und Ausblick gab es Corona-bedingt in aller Kürze nach der Messe in St. Alban

Kontakte zu halten ist etwas Wertvolles

Hardheim.In aller Kürze abgewickelt wurde – Corona-bedingt – die Jahreshauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Hardheim am Freitag im Anschluss an die Frauenmesse in der Pfarrkirche St. Alban. Von der Vorsitzenden Hildegund Berberich gab es nach der Begrüßung eine kurze, aber präzise Darstellung der Veranstaltungen im laufenden Jahr. Deren Zahl wurde nach dem Auftakt mit Vortrag im Februar und dem ökumenischen Wortgottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen Anfang März sowie den ersten Bäderfahrten durch die Corona- Pandemie stark reduziert.

So musste auch der Kaffee-Nachmittag zum Josefsmarkt, den man schon eifrig am Planen gewesen sei, abgesagt werden. Für das Team gab es einen Kaffeenachmittag und in der Folge der Auswirkungen der Pandemie insbesondere telefonische Kontakte. So entstand ein Netzwerk zur Besprechung von Vorhaben. Die Vorsitzende war beteiligt an der Dekanatsversammlung der Frauen in Limbach mit Verabschiedung der langjährigen Dekanatsvorsitzenden Elisabeth Hell und der Wahl ihrer Nachfolgerin.

Immerhin konnte örtlich ein Kaffeenachmittag für die Mitarbeiterinnen angeboten werden, so Berberich, die hinzufügte, dass auch zwei Treffen des Vorstandsteams möglich waren. Erinnert wurde von der Vorsitzenden schließlich an die zwölf Verstorbenen, denen im vorausgegangenen Gottesdienst ehrend gedacht wurde.

Gudrun Ost stellte in ihrem Kassenbericht die finanzielle Situation der Hardheimer Frauengemeinschaft mit Erläuterung der Einnahmen und Ausgaben dar. Monika Bischof bestätigte auch im Namen ihrer Kollegin Gabriele Berberich die einwandfreie Führung der Kassengeschäfte. Der Entlastung des Vorstands schloss sich die Wiederwahl der Kassenprüferinnen an. Danach bekundete die Vorsitzende ihre Freude über den nun in Hardheim wirkenden Pfarrer sowie über dessen Bereitschaft zur Übernahme des Amtes des Präses bei der Frauengemeinschaft. Christian Wolff erklärte, dass sich bei den Frauen – auch wenn viele der geplanten Vorhaben der Corona-Pandemie zum Opfer fielen, ein Netzwerk und eine gute Gemeinschaft entwickelt habe. Gegenseitige Unterstützung sei garantiert. „Kontakte zu halten ist etwas Wertvolles“, betonte der neue Präses in Sachen „gute Vereinsarbeit trotz Corona“, denn: „Wir gehören zusammen, unterstützen uns im Rahmen des Möglichen und leben den Glauben“.

Hildegund Berberich ließ schließlich Worte des Dankes, insbesondere an ihr Vorstandsteam und die Mitarbeiterinnen, folgen und richtete einen Blick auf die Vorhaben der Frauengemeinschaft.

So wurde anstelle der geplanten Adventsbesinnung die Beteiligung an der Rorate-Messe am Freitag, 4. Dezember, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche empfohlen. Zum Fest der heiligen Barbara wird es einen kurzen Impuls geben. Die von der KFD bereitgestellten Barbarazweige werden gesegnet und können mitgenommen werden.

Um Unterstützung der Hilfsaktion der Frauengemeinschaften der Region Odenwald-Tauber für Kinder und bedürftige Menschen in Rumänien wurde von der Vorsitzenden bis Freitag, 11. Dezember, mit Spendenabgabe im Briefkasten des Pfarrbüros gebeten. Darüber hinaus wird auch die Aktion für „Frauen in Not“ und die Kinderhilfe Bethlehem von der katholischen Frauengemeinschaft unterstützt. Z