Hardheim

Neckar-Odenwald-Kliniken „Störung der Verdauung“ Thema eines virtuellen Informationsabends

„Keine Ruhe in Magen und Darm“

Archivartikel

Neckar-Odenwald-Kreis.Etwa 300 000 Menschen in Deutschland leiden an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie „Morbus Crohn“, „Colitis ulcerosa“ oder dem Reizdarm-Syndrom, die mit massiven Beschwerden und krampfartigen Schmerzen einhergehen können. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind für die Betroffenen oft eine lebenslange Belastung.

Chefarzt informiert am 6. Oktober

Doch was tun, wenn Magen und Darm verrücktspielen? Am Dienstag, 6. Oktober, um 18 Uhr laden die Neckar-Odenwald-Kliniken zu einem virtuellen Informationsabend zum Thema „Störung der Verdauung“ ein. Dort informiert der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. med. Thomas Hüttenhain virtuell über chronische Magen- und Darmerkrankungen und moderne Behandlungsmethoden. „Dass der Darm häufig Probleme macht, ist gar nicht so verwunderlich“, so Dr. Hüttenhain: „Er ist im Vergleich zu anderen Organen mehrere Meter lang. Zudem sitzt der größte Teil unseres Immunsystems im Darm und sorgt dafür, dass Krankheitserreger nicht ins Körper-innere vordringen. Dieses Immunsystem macht alle Achterbahnfahrten unserer Immunabwehr mit. Entsprechend häufig sind Entzündungen im Darm.“ Auch die Refluxkrankheit, Sodbrennen genannt, sorgt für zahlreiche Beschwerden bei der Verdauung und zählt zu den Volkskrankheiten. „Dabei müssen nicht immer Säureblocker eingenommen werden“, weiß der Medizinier. Seit Jahren behandelt er Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.