Hardheim

Pfarrgasse in Bretzingen Ausbau aufgrund des hohen Submissionsergebnisses nicht finanzierbar

„Irgendwas sollte irgendwann passieren“

Archivartikel

Bretzingen.„Irgendwas sollte irgendwann passieren.“ Das war die Reaktion von Bretzingens Ortsvorsteher Steffen Berberich, als er erfahren hat, dass der Ausbau der Pfarrgasse aufgrund des hohen Submissionsergebnisses nicht finanzierbar ist.

Der Ausbau des „innerörtlichen Nadelöhrs“, wie es Bürgermeister Rohm bezeichnete, war öffentlich ausgeschrieben worden und sah unter anderem die Schaffung von fünf Parkplätzen (darunter ein Behindertenparkplatz) vor.

Weit über dem Ansatz

Der günstigste Bieter war mit einer Angebotssumme von 121 138 Euro die HLT Baugesellschaft mbH aus Neckargerach. Damit habe man laut Gemeindeoberhaupt weit über 50 Prozent über dem vorgesehenen Ansatz gelegen.

In den Haushaltsplanungen für 2018 und 2019 wurden laut Bernhard Popp, stellvertretender Bauamtsleiter, jeweils 30 000 Euro für die Maßnahme veranschlagt. Hinzuzurechnen sind noch nicht veranschlagte Landeszuwendungen aus dem ELR-Programm (23 400 Euro). Unter Berücksichtigung der Zuwendung ist ein Betrag von 83 400 Euro finanziert. „Wir können diese Maßnahme nicht finanzieren“, so Rohm, der aber hinzufügte, dass er am Ausbau nach wie vor festhalten wolle – vielleicht in einer „abgespeckten Version“ und in „freien Verhandlungen“. Dem schloss sich das Gremium an und folgte dem Beschlussvorschlag, die Ausschreibung aufzuheben. mem