Hardheim

Walter-Hohmann-Schulzentrum Hardheimer Gemeinderat vergab Planungsleistung für Sanierungsmaßnahmen / Gesamtinvestition: 1,8 Millionen Euro

In Dietzbau und „Trakt 300“ tut sich was

Archivartikel

Hardheim.Für das Walter-Hohmann-Schulzentrum in Hardheim sind weitere Sanierungsmaßnahmen geplant. Diese umfassen die Raumsanierung des Dietzbaus und des „Trakts 300“ sowie die Verlegung der Gemeindebücherei ins Erdgeschoss des „Trakts 300“.

Bei der Gemeinderatssitzung am Montag gaben Bürgermeister Volker Rohm und der neue Bauamtsleiter Daniel Emmenecker dem Gremium sowie den Zuhörern einen Überblick über den aktuellen Sachstand und die weiteren Schritte.

Förderung bewilligt

Für die Teilsanierungsmaßnahmen wurde mit dem Bewilligungsbescheid vom 11. Juni 2018 eine Zuwendung in Höhe von 611 000 Euro (Gesamtfördersumme) zugesagt. Die Mittel stammen aus dem Sondersanierungsprogramm kommunaler Sanierungsfond Schulgebäude. Die gesamte Sanierungsmaßnahme ist bis spätestens 31. Dezember 2022 abnahmefertig abzuschließen.

Im Mai des laufenden Jahres sind für die Verlegung der Gemeindebücherei weitere Fördermittel aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (Emmenecker: „Wir rechnen mit 25 000 Euro) beantragt worden. Bis dato fehle noch die Rückmeldung der zuwendungsgebenden Stelle, ob die Förderung der Bücherei in Betracht kommt.

Im Fall der Bewilligungszusage sei der Durchführungszeitraum mit Abschluss der Maßnahme zum 31. Dezember diesen Jahres jedoch zeitlich sehr eng gesetzt (Rohm: „Eine große, sportliche Tat“), aber möglich, denn: Es handele sich um Schulräume, die laut Gemeindeoberhaupt derzeit nicht genutzt werden.

Um keine weitere Zeit im Ausschreibungs- und Vergabeverfahren zu verlieren, musste die „Leistungsphase 5 bis 8“ für die Teilsanierung des „Traktes 300“ vergeben werden.

„Synergieeffekte“

Bei seiner jüngsten Sitzung am Montagabend folgte das Gremium mehrheitlich (es gab zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen) der Empfehlung der Verwaltung und vergab den Planungsauftrag an das Architekturbüro GJL in Karlsruhe. Das Honorar werde sich „nach jetziger Schätzung“ auf rund 25 000 Euro belaufen.

Erklärend wurde hinzugefügt, dass bereits 2018 erste Sondierungsgespräche mit dem Architekturbüro GJL geführt wurden. Der leitende Architekt Jürgen Löffler habe daher bereits Kenntnis über die avisierte Sanierungsmaßnahme im „Trakt 300“. So erhoffen sich Bürgermeister und Bauamtsleiter „Synergieeffekte“.

Die Gesamtinvestition für die Sanierungsmaßnahme bezifferte Daniel Emmenecker mit rund 1,8 Millionen Euro, fügte aber hinzu, dass ein Teil davon bereits verbaut sei.