Hardheim

Leserbrief Zum Besuch von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder in Buchen

Im Gespräch für Probleme sensibilisieren

Archivartikel

Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin Felder,

es freut mich sehr, dass Sie sich freuen, und die Stadt Buchen als „tolles Beispiel für hohe Lebensqualität im ländlichen Raum“ bezeichnen konnten. Eine Lebensqualität, die ich den Bürgerinnen und Bürgern, dort auch von Herzen gönne.

Doch leider hat Ihr Besuch im Neckar-Odenwald-Kreis im Mittelzentrum Buchen geendet, und Sie sind nicht noch etwas weiter in den östlichen Teil des Landkreises, zum Beispiel bis in die Gemeinde Höpfingen, gereist. Sie hätten da zwar nicht unbedingt in erster Linie unglückliche Menschen getroffen, aber doch besorgte Kommunalpolitiker und Ehrenamtliche, die um den Erhalt eben jener Lebensqualität in ihrer Gemeinde kämpfen.

Allerdings meist mit stumpfem Schwert, da die kleineren Gemeinden von den Strukturen her leider nicht allzu sehr gesegnet sind. Deren Einwohner aber auch Teilhabe an „lebensqualitäthaltiger“ Infrastruktur haben sollten. Und da es für Sie nach eigenem Bekunden von großer Bedeutung ist, wie das Leben in den Kommunen vor Ort ist, lade ich Sie gerne ein, auch uns einen Besuch abzustatten.

Nicht, um Sie unglücklich zu machen, aber vielleicht können wir dann doch den einen oder anderen „Glücksmoment“ erhaschen, und Sie im Gespräch für unsere Probleme sensibilisieren, und Ansatzpunkte für strukturelle Verbesserungen finden.

Es grüßt Sie herzlich