Hardheim

Hardheimer Rettungswache feiert Geburtstag Einweihung des DRK-Gebäudes vor 20 Jahren

„Ideale Weichenstellung“

Archivartikel

Hardheim.20 Jahre wird es in diesem Jahr her sein, dass die für die Bevölkerung wertvolle „neue“ DRK- Rettungswache in Hardheim offiziell eingeweiht wurde.

Dies geschah damals in Anwesenheit verschiedener Persönlichkeiten aus dem DRK, aus dem Gesundheitsbereich und aus der Politik, sowie von Repräsentanten des Krankenhauses Hardheim und mit einer Ansprache des damaligen DRK- Kreisverbandsvorsitzenden Josef Frank und des damaligen Hardheimer Bürgermeisters Heribert Fouquet.

Frank erinnerte dabei an die Initiative zum Neubau einer Rettungswache und stellte den Weg zu deren Realisierung dar. Der schnellen Realisierung diente die Leistungsfähigkeit der Firma Hollerbach, die die Maßnahme schlüsselfertig übernommen hatte.

Zuschuss des Landes

Dies erkannte der DRK–Kreisvorsitzende ebenso an wie die Unterstützung durch den damaligen Krankenhausverwalter Ludwig Schön, den Architekten Herbert Sölch und den früheren Hardheimer Bürgermeister Heribert Fouquet mit dessen Gemeinderat. Das Land Baden-Württemberg bezuschusste den Neubau damals mit 252 000 D-Mark. Dem DRK-Kreisverband verblieb noch eine Restfinanzierung des Gebäudes von 83 000 D-Mark.

Josef Frank zeigte sich stolz auf das Werk, welches dem Deutschen Roten Kreuz, dem Hardheimer Krankenhaus und auch der Gemeinde und deren Bevölkerung inzwischen gute Dienste geleistet hat, nachdem Hardheim auch in das Notarztsystem aufgenommen wurde.

Der zu dieser Zeit als Bürgermeister fungierende Heribert Fouquet betonte, dass die Rettungswache am Krankenhaus zusammen mit der notärztlichen Versorgung ein neues Zeitalter des Rettungsdienstes für Hardheim und seine Umgebung darstelle und die Erstversorgung von Notfall-Patienten sich damit grundlegend verbessern lasse.

Die bereits 14 Jahre zuvor in Hardheim stationierte Rettungswache hatte seinen Betrachtungen zufolge schon länger auf der Wunschliste des Roten Kreuzes gestanden. In Verbindung damit schilderte der Bürgermeister die Entwicklung im Bemühen um die Verbesserung der ärztlichen Versorgung und um die Besetzung des Postens des Krankenhausverwalters, den dann Ludwig Schön übernahm.

Stolz und glücklich

Fouquet sah nach Lösung all der anstehenden Fragen in dem Vorschlag der Angliederung der neuen Rettungswache an das Krankenhaus „die ideale Weichenstellung für die Zukunft des Hauses“.

Er ließ auch deutlich werden, welche weiteren Maßnahmen angestanden waren, ehe er sich stolz und glücklich darüber zeigte, dass das Etappen-Ziel erreicht war. Daher ging sein Dank unter anderem an „alle starken Verbündeten“ mit dem DRK-Kreisvorsitzenden Josef Frank an der Spitze.

Denn immerhin gelte es zusammen dafür zu sorgen, dass alles in Zukunft optimal für das Krankenhaus und das DRK laufe und die Einrichtung der Rettung von Menschenleben diene. Dass dies im Verlauf von 20 Jahren erreicht wurde, darf wohl mit Zufriedenheit und Anerkennung konstatiert werden. Z