Hardheim

Hemmschwellenabgebaut

Archivartikel

Ingrid Eirich-Schaab zum Integrationsprojekt „Inka“ in Hardheim

Dank des „Inka“-Projektes und den mit dessen Fördermitteln neu eingerichteten Räumlichkeiten im Jugendhaus ist die Integrationsarbeit in Hardheim ein gutes Stück vorangekommen. Integration wird nun mitten im Ort und nicht mehr nur in einer abgelegenen „Siedlung“ am Rand gelebt. Das baut Hemmschwellen ab und schafft – wie im Vereinsleben ebenfalls sehr erfolgreich praktiziert – Synergieeffekte.

Kaum ein Hardheimer wäre in die ehemalige Nike-Stellung gekommen. Anders mitten im Ort am Schlossplatz. Da fällt die Überwindung leichter, Kontakt mit Menschen anderen Kulturen und Nationen aufzunehmen. Und so kommt es dort inzwischen auch zu den gewünschten Begegnungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen. Auch Ausländer, zum Beispiel aus EU-Staaten, die in Hardheim leben und keine Flüchtlinge sind, haben hier eine Anlaufstelle gefunden.

Die Arbeit fruchtet. Aber es geht – wie überall– nicht ohne das persönliche Engagement von einzelnen einsatzfreudigen Personen wie Maximilian Behr, Christian Parth, Christel Erbacher, Yvonne Wolfmüller, Gabriele Fleischer, Barbara Schell-Alt, Hildegund und Bernhard Berberich, die bereit sind, sich einzubringen, etwas zu bewegen und Aufgaben zu übernehmen. Nicht zu vergessen die Bufdis der Gemeinde, die die Besucher des Jugendhauses zu dessen Öffnungszeiten mit betreuen. Wären sie alle nicht, würden auch die Fördermittel kaum etwas ausrichten.