Hardheim

Nachtragshaushalt 2020

Gremium gab grünes Licht

Archivartikel

Hardheim.Der erste Nachtragshaushalt 2020 wurde in der Gemeinderatssitzung am 12. Oktober eingebracht. Am Montag gab das Gremium grünes Licht dafür. „Anpassungsbedarf“ war laut Kämmerer Bernd Schretzmann nötig, da sich – unter anderem Corona-bedingt, aber auch aufgrund von unabdingbaren Ersatzbeschaffungen – so manche Änderung ergeben hat.

Die wichtigsten fünf Punkte: Erwerb eines Löschfahrzeugs für die Abteilungswehr Erfeld (Sachverständigenkosten: 7000 Euro); Breitbandausbau (Erstellung von Unterlagen für einen Masterplan: 16 500 Euro); Erschließung des Baugebiets Trieb (die Nachfinanzierung beläuft sich auf 30 000 Euro); Radwegebau zwischen Erfeld und Gerichtstetten (Anschubfinanzierung: 50 000 Euro); Forstwirtschaft (Fichtenholz- Aufarbeitung nicht kostendeckend, dies führt zu einer Verschlechterung des erwarteten Jahresergebnisses für 2020 um 60 000 Euro).

„Insgesamt kann konstatiert werden, dass sich der Verlauf des Jahres 2020, wie bei der Gemeinde Hardheim häufig festzustellen ist, entgegen dem allgemeinen Trend, in finanzieller Hinsicht relativ positiv entwickelte. Aufgrund erheblicher Einschnitte beim Einkommensteuer- sowie Umsatzsteueranteil der Gemeinde werden insbesondere die kommenden Finanzplanungsjahre 2021 bis 2023 mit Einbußen im siebenstelligen Bereich zu kämpfen haben“, so der Kämmerer. mem